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Operettenpreis "Spielzeit-Frosch 2024/25" geht nach Köln

29.12.2025 | (PM) Die Oper Köln ist von BR Klassik mit dem "Spielzeit-Frosch 2024/25" ausgezeichnet worden – für die Wiederentdeckung der Operette "Eine Frau von Format" von Michael Krasznay-Krausz. Die Redaktion der Sendung "Operetten-Boulevard" vergibt den nach der Figur des Gefängniswärters in der "Fledermaus" benannten Preis seit 2016 an besonders herausragende Operetten-Produktionen. Die diesjährige Auszeichnung erfolgte am Sonntag, 28. Dezember 2025, im Rahmen der Radiosendung. "Wir belohnen mit diesem Operettenpreis auch den Mut, selten gespielte Werke herauszubringen, oder eine neue szenische...Weiterlesen

Schweizer Kulturlandschaft: Michael Haefliger geht neue Wege

29.12.2025 | (PM) Mit dem Abschluss seiner Intendanz endet für Michael Haefliger eine seit 1999 prägende Ära bei Lucerne Festival. Die TV-Dokumentation „Musik im Glück“ würdigt sein Wirken. Nun eröffnet er ein neues Kapitel und wird seine internationale Erfahrung künftig in beratende und strategische Aufgaben weltweit einbringen, unter anderem als Artistic Advisor des Shanghai International Arts Festival. Wesentliche Impulse seiner Intendanz Unter seiner Leitung entwickelte sich das Festival zu einem international führenden Forum für klassische und zeitgenössische Musik – getragen von jährlich wechselnden...Weiterlesen

Der niederländische Ballett-Choreograf Hans van Manen ist verstorben

18.12.2025 | (PM Nationale Opera & Ballet, Amsterdam) Hans van Manen war nicht nur über 60 Jahre lang der bekannteste Choreograf der Niederlande, auch international wurde – und wird – er als einer der Großmeister des zeitgenössischen Balletts angesehen. Zugleich war er einer der produktivsten Choreografen: Einschließlich seiner Ballette für das Fernsehen schuf er mehr als 150 Werke, alle versehen mit seiner unverwechselbaren Handschrift. Sein internationaler Ruhm machte ihn zu einem der wichtigsten Botschafter der niederländischen Künste: Weltweit werden seine Choreografien von mehr als hundert...Weiterlesen

Gesundheitsrisiken im Staatstheater Kassel – offener Brief an die Politik

17.12.2025 | unisono schlägt Runden Tisch vor, um Konfliktparteien ins Gespräch zu bringen (PM) Damit Bewegung in den festgefahrenen Konflikt zwischen der Theaterleitung und den Mitgliedern des traditionsreichen Staatsorchesters Kassel kommt, hat unisono in einem offenen Brief Kunstminister Timon Gremmels (SPD) und Kassels Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller (Grüne) um Unterstützung gebeten und einen Runden Tisch mit allen Beteiligten angeregt. „Wenn die Gesundheit der Orchestermitglieder während des Musizierens auf der Bühne gefährdet ist, müssen schnell Maßnahmen zur Abhilfe ergriffen werden. Bislang...Weiterlesen

90 Millionen-Projekt: Das Trierer Theater wird saniert und erweitert

11.12.2025 | Das Theater Trier soll nicht nur saniert, sondern auch um einen Orchestersaal und ein größeres Foyer erweitert werden. Die Freien Wähler halten diese Pläne für überzogen und fordern eine klare Kostenbegrenzung. Fraktionschef Daniel Klingelmeier warnt vor ausufernden Ausgaben: Das Theater habe jahrzehntelang auch ohne Erweiterungen funktioniert. SPD-Kulturdezernent Markus Nöhl betont dagegen die große Bedeutung des Hauses für die Stadt. Die Grünen hingegen kritisieren mangelnde Transparenz. Fraktionsmitglied Anja Reinermann-Matatko bemängelt, es sei gerade bei finanziellen Fragen schwierig,...Weiterlesen

DTD appelliert an Politik: Tanz als Fundament kultureller Zukunft

10.12.2025 | (PM) Tanz ist eine zentrale Kraft unserer Kultur. Er verbindet Menschen über sprachliche und soziale Grenzen hinweg, stiftet Gemeinschaft, ermöglicht Teilhabe und wirkt weit in die Gesellschaft hinein. Die Politik vor Ort hat diese Stärke des Tanzes und sein enormes künstlerisches und soziales Potential erkannt. Deshalb haben Länder und Kommunen rund 13 Mio. Euro im Rahmen der INITIATIVE TANZ zugesagt. Nun erwarten Fördergeber und Tanzszene gleichermaßen, dass auch der Bund substanzielle Mittel bereitstellt. Denn nur so können sich künstlerische Exzellenz im Tanz, kulturelle Teilhabe und...Weiterlesen

Münchens Kulturetat 2026 einmalig um 18 Millionen Euro gekürzt

05.12.2025 | Für das Jahr 2026 plant die Stadt München laut Beschlussvorlage zu den Münchner Haushaltsplanungen eine einmalige Kürzung des Kulturetats um 18 Millionen Euro, was etwa 7 Prozent des gesamten Kulturhaushalts entspricht. "Mit großer Sorge" nimmt das Bündnis #MünchenIstKultur dies zur Kenntnis. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung von #MünchenistKultur: "Das stellt eine überproportional starke Belastung des Kulturhaushalts dar, der in Gänze nur rund 3 % des Gesamthaushalts der Stadt ausmacht. Unterm Strich bedeuten die geplanten Kürzungen, dass der Kulturhaushalt mehr als doppelt so stark...Weiterlesen

Loch im Haushalt: Bündnis Stuttgarter Kultur startet Petition

05.12.2025 | Der Stadt Stuttgart fehlen Hunderte Millionen Euro im Haushalt. Von den Sparmaßnahmen der Stadt ist auch die Kultur stark betroffen. Das Bündnis Stuttgarter Kultur hat eine Petition an den Gemeinderat Stuttgart gestartet: "An Kultur, Bildung und Sozialem zu sparen, kostet viel zu viel!". Hier gehts zur Petition: https://weact.campact.de/petitions/an-kultur-bildung-und-sozialem-zu-sparen-kostet-viel-zu-vielWeiterlesen

Hamburg - 10.000 Unterschriften gegen geplante neue Oper

25.11.2025 | Kurz vor der Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft über den Bau einer neuen Oper in der Hafencity will die „Initiative zu den Opernplänen“ am Mittwoch rund 10.000 Unterschriften an den Senat sowie an Abgeordnete von SPD und Grünen übergeben. Das Bündnis, das von zahlreichen Gruppen und Initiativen getragen wird, kritisiert das Vorgehen der Stadt und fordert eine breite öffentliche Debatte über das Milliardenprojekt. Zu den Erstunterzeichnern zählen unter anderem der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, das Netzwerk HafenCity, der AStA der HafenCity Universität, das Gängeviertel sowie die...Weiterlesen

TANZPAKT Stadt-Land-Bund fördert 10 Projekte mit 1,9 Millionen Euro

18.11.2025 | (PM) TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ziel ist es, die Kunstform Tanz in ihrer künstlerischen wie strukturellen Exzellenz nachhaltig zu stärken. Seit 2017 hat TANZPAKT Stadt-Land-Bund 28 Künstler*innen, Ensembles, Produktionshäuser und Netzwerke darin unterstützt, langfristige Kooperationen zu begründen und innovative Entwicklungsstrategien zu realisieren. Seit dem Start von TANZPAKT Stadt-Land-Bund sind bundesweit weit über 100 Projekte konzipiert und beantragt worden, die den...Weiterlesen

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