Verbandsnachrichten

Nordharzer Städtebundtheater: Gewerkschaften gegen GmbH ohne Garantien

06.05.2022 | Absicherung der Beschäftigten ist Voraussetzung für Rechtsformwechsel Halberstadt – Die am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt vertretenen Gewerkschaften lehnen eine geplante GmbH-Überleitung ohne verbindliche Garantien für die Arbeitnehmerseite ab. Der Theater-Zweckverband plant eine Privatisierung von Theater und Orchester, ist aber entgegen ursprünglicher Zusagen nicht bereit, für eine Absicherung der Beschäftigten zu sorgen. „Das unternehmerische Risiko der Rechtsträger soll in ein Insolvenzrisiko zu Lasten der Beschäftigten umgewandelt werden. Für solche Pläne stehen die...Weiterlesen

VdO fordert GDBA zur Fortsetzung der gemeinsamen Tarifverhandlungen zur Erhöhung der Mindestgage auf!

05.05.2022 | Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) hat vor kurzem überraschend die Zusammenarbeit mit der Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO) für die laufenden Manteltarifverhandlungen zur Anhebung der Mindestgagen an den Theatern ausgesetzt. Die ursprünglich für Montag, den 09.05.2022, angesetzten gemeinsamen Verhandlungen mit dem Bühnenverein sollen nun mit jeder Gewerkschaft separat fortgesetzt werden. Dieser Termin ist die letzte Chance, zu einer Einigung über eine Zwischenlösung für die Spielzeit 2022/23 zu kommen. Nachdem die GDBA bereits im letzten Jahr einseitig...Weiterlesen

Weitere Verstärkung des VdO-Teams

04.04.2022 | Nachdem, wie bereits berichtet, Jörg Löwer bei der VdO die Arbeit mit den Tätigkeitsschwerpunkten Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit aufgenommen hat, wurde nunmehr zum 01.04.2022 auch das juristische Team erweitert: Frau Rechtsanwältin Christine Stein übernimmt neben Rechtsanwalt Sönke Michaels die rechtliche Beratung und Vertretung der VdO-Mitglieder in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Christine Stein verfügt über langjährige breitgefächerte Erfahrung im Arbeits- und Tarifrecht der künstlerisch Beschäftigten am Theater sowie in deren gewerkschaftlicher Betreuung. Sie ist eine...Weiterlesen

Die VdO und Social Media

28.03.2022 | Die VdO tritt als Gewerkschaft im Musiktheater- und Tanzbereich sowohl gegenüber ihren Mitgliedern als auch gegenüber Arbeitgebern, Gesellschaft, Politik, Behörden und Medien auf. Die Herausforderungen an unseren Verband sind dabei in der Corona-Krise gestiegen. Die wenigstens digitale Nähe zum Mitglied in Zeiten räumlicher Beschränkung und die Bedeutung der Mitgliederorientierung als wichtiger Maßstab für die Verbandsarbeit sind in den letzten zwei Jahren stärker in den Vordergrund gerückt. Aber auch schon davor hat sich die Art und Weise, wie wir leben, stark gewandelt. Wir reisen zu...Weiterlesen

Abschluss zu weiteren Tarifverträgen über Kurzarbeit - TV Covid 3.0

02.03.2022 | Im Nachgang zu unserer Nachricht vom 22.01.2022 über den Abbruch der Tarifverhandlungen zur Kurzarbeit teilen wir mit, dass sich der Deutsche Bühnenverein (DBV) nunmehr auch mit den Künstlergewerkschaften VdO und GDBA auf eine Einigung über einen weiteren Tarifvertrag zu pandemiebedingter Kurzarbeit für die NV-Bühne-Beschäftigten im Tarifbereich TVöD mit einer Laufzeit vom 01.02.2022 bis zum 31.07.2022 verständigt hat. Gegenüber der Vorgängerregelung konnten folgende Verbesserungen erzielt werden: eine weitere Schärfung der Voraussetzungen der Anordnung von Kurzarbeit, eine gestaffelte...Weiterlesen

Abschluss zu Tarifanpassungen für das Jahr 2022

02.03.2022 | Die Gewerkschaften VdO, GDBA und DOV haben am 18.02.2022 mit dem Deutschen Bühnenverein in zweiter Runde eine Einigung über die im Jahr 2022 anstehenden Vergütungsanpassungen mit folgenden Eckpunkten erzielt: 1. In den kommunalen Theatern, die im nicht-künstlerischen Bereich den TVöD anwenden, werden die Gagen der nach TVK und NV Bühne beschäftigten Künstler/innen ab 01.04.2022 linear um 1,8% erhöht. Gleiches gilt für die Rahmenbeträge der Gagentabellen der künstlerischen Kollektive (Chor / Tanz) im NV Bühne. 2. In den Staatstheatern, die für das nicht-künstlerische Personal den TV-L anwenden...Weiterlesen

Solidarität der VdO mit allen Kulturschaffenden in der Ukraine

28.02.2022 | In einem Solidaritätsschreiben wendet sich die VdO an alle Kulturschaffenden und Kulturarbeitenden in der Ukraine: Dear colleagues and friends, on behalf of the Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO), the union of artists in music and dance theatre in Germany, we want to express our solidarity and heartfelt sympathy with all colleagues of the Cultural Workers Union of Ukraine in the moment of such a horrible development in your country. As members and representatives of the artist union VdO and as human beings we are deeply concerned about the dramatic developments of the last...Weiterlesen

Deutscher Bühnenverein bricht Tarifverhandlungen zur Kurzarbeit an Theatern ab

22.01.2022 | Die dritte Runde der Tarifverhandlungen über die pandemiebedingte Wiederaufnahme von Kurzarbeit an den kommunal getragenen Theatern und Orchestern zwischen dem Deutschen Bühnenverein und den Künstlergewerkschaften DOV, GDBA und VdO endete am 17.01.2022 unvorhergesehen mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen: Während für die Orchestermusiker/innen eine Einigung erzielt werden konnte, brach der Bühnenverein die Verhandlungen für die künstlerisch Beschäftigten der Bühnen ab. Anders als im Orchesterbereich, wo Festanstellungsverhältnisse vorherrschen, sind Bühnenkünstler/innen in der Regel nur mit...Weiterlesen

Jörg Löwer erweitert Team der VdO

07.01.2022 | Ab Januar 2022 ist Jörg Löwer als Referent für die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V. (VdO) tätig. In dieser Position wird er insbesondere die Bereiche Mitgliederbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit weiter ausbauen. Jörg Löwer wurde in Kassel geboren und arbeitete viele Jahre als Musicaldarsteller und Choreograf in kommerziellen En-Suite- und zahlreichen Stadttheater-Produktionen. Nach Tätigkeiten bei der Kommunikationsagentur fischerAppelt, im Team von theapolis.de und als Referent für die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) war er von 2013 bis Sommer 2021...Weiterlesen

Aktionsbündnis #rettedeintheater: Demonstration in Hannover

03.11.2021 | Am 10. November ist, initiiert durch das Aktionsbündnis #rettedeintheater, eine Demonstration in Hannover geplant. Start ist um 11 Uhr am Opernplatz; die Kundgebung soll gegen 14 Uhr vor dem Niedersächsischen Landtag enden. #rettedeintheater ist ein breites Bündnis von Theaterschaffenden der Ensembles und öffentlichen Bühnen in Niedersachsen. Die Demonstration richtet sich gegen geplante Sparmaßnahmen des Landes Niedersachsen: Der Entwurf des Niedersächsischen Finanzministeriums sieht für die kommenden Jahre erhebliche Einbußen in Millionenhöhe für die Theater in Niedersachsen vor. Auf der...Weiterlesen

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