Sébastien Rouland wird Generalmusikdirektor in Saarbrücken

Sébastien Rouland wird neuer Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater. Ab der Spielzeit 2018/ 2019 wird der französische Dirigent das Saarländische Staatsorchester leiten. Nach seiner Ausbildung zum Cellisten studierte Rouland Dirigieren bei Pierre Cao und Nicolas Brochot. Von 1995 bis 2001 war er musikalischer Assistent von Marc Minkowski und Chorleiter der Musiciens du Louvre, von 2002 bis 2004 erster Gastdirigent am Luzerner Theater. Er dirigierte außerdem unter anderem Opernproduktionen in Berlin, Stuttgart, Wiesbaden, Essen, Paris, Lyon, Marseille, Straßburg, Wien, Luzern,...Weiterlesen

Judith Kubitz wird Intendantin des Sorbischen National-Ensembles

Judith Kubitz wird Intendantin des Sorbischen National-Ensembles. Ab der Spielzeit 2018/2019 wird sie die künstlerische Leitung des Musik- und Tanztheaters in Bautzen übernehmen. Kubitz, selbst in Bautzen geboren, studierte in Weimar, Paris und an der Royal Academy of Music London u.a. bei Sir Colin Davis und Sir Charles Mackarras. Dem beruflichen Einstieg am Staatstheater Kassel folgten Engagements als Erste Kapellmeisterin an den Staatstheatern Cottbus und Schwerin, bevor sie 2013 als Dirigentin an die Philharmonie Baden-Baden berufen wurde. Auch international ist sie eine gefragte...Weiterlesen

Beschäftigte im Nordosten nicht aus den Augen verlieren

In einer gemeinsamen Presseerklärung haben die Künstlergewerkschaften GDBA und VdO eine Kooperation der Theater Neubrandenburg/Neustrelitz sowie Greifswald/Stralsund anstelle der seit Jahren vom Schweriner Kultusministerium geplanten Zwangsfusion zu einem sogenannten Staatstheater Nordost, bei der die Häuser ihre Eigenständigkeit verlieren würde, begrüßt (s. unsere Nachricht vom 19.12.2017). Die Gewerkschaften hatten bereits in den zurückliegenden Jahren entsprechende Kooperationsmodelle erarbeitet und ins Gespräch gebracht. Jörg Löwer, Präsident der GDBA, fordert die Verhandlungsteilnehmer...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz: Stellungnahme des VdO-Geschäftsführers Tobias Könemann

12.09.2017 | Am 11.07.2017 wurde in Karlsruhe das mit Spannung erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz (TEG) verkündet. Um es vorweg zu nehmen: Trotz eines Teilerfolgs der beschwerdeführenden Gewerkschaften ist die erhoffte Rechtssicherheit nicht hergestellt worden. Das Gesetz ist nach dem Urteil zwar grundsätzlich verfassungsgemäß; die Kernregelung des durch das TEG eingeführten § 4a TVG, die die Verdrängung des „Minderheitstarifvertrages“ durch den „Mehrheitstarifvertrag“ in einem Betrieb vorsieht, wahrt jedoch nicht hinreichend die Interessen der Berufsgruppen, für die...Weiterlesen

Tarifeinheitsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht: Künstlergewerkschaften sehen Teilerfolg

11.07.2017 | Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das umstrittene Tarifeinheitsgesetz in einigen wesentlichen Punkten für verfassungswidrig erklärt. Damit ist der gemeinsame Vorstoß von Großgewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Bundesregierung gegen die grundrechtlich geschützte Diversität gewerkschaftlicher Organisationsformen in seinem Kern gescheitert. Für die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) ist die heutige Entscheidung dennoch nicht befriedigend, da sie zu viele Fragen der...Weiterlesen

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

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