Deutscher Musikrat: Kreative vor KI-Kollateralschäden schützen

Placebo neu
Die Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) entwickeln sich in vielen Feldern rasant weiter - und haben große Auswirkungen auch auf das Musikleben Die "KI-Verordnung" der Europäischen Union, die im März 2024 gebilligt wurde, hat mittlerweile einen grundlegenden Rahmen für den Einsatz von Kl in Europa gesetzt. Diese aktuellen Entwicklungen nahm der Deutsche Musikrat zum Anlass, um in intensiver Zusammenarbeit seiner drei Bundesfachausschüsse Recht. Musikwirtschaft und Medien ein Follow-up des im Oktober 2023 veröffentlichten Living Papers "Künstliche Intelligenz und Musik -...Weiterlesen

TANZPAKT schafft Rahmenbedingungen für nachhaltige Strukturen

Mit TANZPAKT Stadt-Land-Bund unterstützen der Dachverband Tanz Deutschland und Bureau Ritter seit 2017 in gemeinsamer Trägerschaft Strukturen, Einzelkünstler*innen, Ensembles und Netzwerke für den Tanz. Nun wurde das Förderprogramm durch eine externe Agentur zum dritten Mal evaluiert. Die Evaluator*innen bescheinigen TANZPAKT Stadt-Land-Bund einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Tanzszene in Deutschland. Hervorgehoben werden die Flexibilität des Programms, die es zulässt, Maßnahmen und Strukturen entlang der Förderziele zu entwickeln, sowie das Engagement der Träger. Die...Weiterlesen

Droht der Komischen Oper Berlin ein Baustopp? unisono besorgt

Placebo neu
Die unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung ist sehr besorgt um den planmäßigen Fortgang der Sanierung der Komischen Oper in Berlin. Medieninformationen zufolge gibt es Überlegungen im Berliner Senat, die seit einer Spielzeit laufende Sanierung der maroden Spielstätte in Berlin-Mitte zu stoppen. Hintergrund sei die aktuelle Suche des Senats nach Kürzungspotenzialen im Landeshaushalt. „Sollten sich die Informationen um einen möglichen Baustopp für die Komische Oper Berlin verdichten, wäre das ein klassischer Schildbürgerstreich“, meint unisono-Geschäftsführer Gerald Mertens. „Wenn der...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

BFFS, GDBA und VdO fordern: NV Bühne zeitgemäß reformieren

01.07.2024 | Berlin, Hamburg, Köln, den 1. Juli 2024. BFFS und GDBA kündigen NV Bühne zum Jahresende. Alle drei Gewerkschaften verurteilen, dass der Bühnenverein daraufhin den zum Greifen nahen Abschluss eines ersten Tarifvertrags für gastierende Künstler:innen aussetzt. Die drei Künstler:innen-Gewerkschaften wollen bis zum Jahresende den Tarifvertrag NV Bühne und damit auch die Bühnen fit für die Zukunft machen. Ein Tarifvertrag, der auf die speziellen künstlerischen und sozialen Belange der Bühnen und ihrer Beschäftigten zugeschnitten ist, ist ein wichtiges Fundament der deutschen Theaterlandschaft. In...Weiterlesen

Das 8. Online-Treffen TANZ der VdO hat Ende Juni stattgefunden

01.07.2024 | 8th online meeting DANCE of VdO (english below) Am 27. Juni 2024 fand das 8. Online-Meeting der VdO für Tanzschaffende statt. Im ersten Teil wurde über den Stand der Tarifverhandlungen gesprochen. Gerrit Wedel stellte das Papier der Arbeitsgruppe Tanz der VdO vor, das tarifliche Forderungen aus dem Tanzbereich enthält und in die letzte Bundesdelegiertenversammlung (BDV) zur Diskussion eingebracht wurde. Danach sprachen die Teilnehmer*innen über die geplante Kündigung des NV Bühne durch GDBA und BFFS zum Ende des Jahres - die VdO hat auf Beschluss der BDV keine Kündigung ausgesprochen. VdO-...Weiterlesen

Zweite Lohnrunde für TVL-Orchester und -Bühnen ergebnislos 

Placebo neu
18.06.2024 | Auch die zweite Tarifrunde zur Übernahme linearer Vergütungserhöhungen des TV-L Abschlusses vom 9. Dezember 2023 auf die Beschäftigten der Theater und Orchester blieb heute ergebnislos. Die vier Künstlergewerkschaften BFFS, GDBA, unisono und VdO hatten vom Deutschen Bühnenverein (DBV) eine Übernahme des Abschlusses auf die Beschäftigten aller Betriebe gefordert, die unter den TV-L fallen, einschließlich der Beschäftigten der hessischen Staatstheater, des Stadttheaters Gießen und des Hessischen Landestheaters Marburg. Das wurde vom DBV abgelehnt. Der DBV will die hessischen Staatstheater, das...Weiterlesen