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Aus für Düsseldorfs milliardenschweren Opern-Neubau

05.06.2026 | Der umstrittene Neubau eines milliardenschweren Opernhauses in Düsseldorf wird gestoppt. Die Stadtspitze verweist auf angespannte Finanzen und beendet die Planung. Die Deutsche Oper am Rhein soll stattdessen saniert werden; der Spielbetrieb bleibe vorerst gesichert. Zur Begründung der Stadt: „aktuelle finanzielle Rahmenbedingungen“ erforderten eine Neupriorisierung der Investitionen. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) betont, dass die Entscheidung schwer fiel. Laut der Rheinischen Post verschärfen sich Düsseldorfs Finanzprobleme: Der Neubau war mit mindestens 716 Millionen Euro...Weiterlesen

Rat der Stadt Dortmund stimmt Verlängerung dreier Leitungsverträge zu

02.06.2026 | Vertrauen in Kultur – Geschäftsführender Direktor Tobias Ehinger und Opernintendant Heribert Germeshausen und bleiben bis 2033, KJT-Intendant Andreas Gruhn bis 2028. Mit der Zustimmung zu diesen Vertragsverlängerungen setzt die Stadt Dortmund ein deutliches Zeichen für künstlerische Qualität, strukturelle Stabilität und die langfristige Entwicklung eines ihrer wichtigsten Kulturhäuser. Dortmund, Juni 2026 – Der Rat der Stadt Dortmund hat den Vertragsverlängerungen von Geschäftsführendem Direktor Tobias Ehinger und Opernintendant Heribert Germeshausen und bis zum 31. Juli 2033 zugestimmt. Auch...Weiterlesen

Die VdO zeichnet gemeinsame Erklärung von BerlinIstKultur

20.05.2026 | Die Berliner Kulturlandschaft bringt sich aktiv in den Wahlkampf zur Berlinwahl 2026 ein. Mit der Kampagne „#DeineStimmeFürKultur“ fordern Kulturakteur*innen, Einrichtungen, Verbände und Initiativen die Politik auf, Kultur wieder zu einem zentralen politischen Thema der Stadt zu machen. Unter dem Leitgedanken „Berlin ist Kultur“ macht die Kampagne deutlich: Kultur ist kein Luxus, sondern demokratischer Raum, gesellschaftlicher Motor und prägender Teil der Berliner Identität. Gleichzeitig stehen viele kulturelle Einrichtungen und Akteur*innen zunehmend unter Druck – durch steigende Kosten,...Weiterlesen

Über 130.000 Besuche: Theater Trier stellt Zuschauerstatistik vor

13.05.2026 | Mit 138.118 Besuchen stellt Intendant Lajos Wenzel im Dezernatsausschuss III die erfolgreichste Spielzeit am Theater Trier seit 1989 vor. Nach endgültiger Auswertung wurden in der Spielzeit 2024/25 380 Vorstellungen mit einer durchschnittlichen Auslastung von rund 84% gespielt. Trotz der besonderen Effekte der Theatertage in der vorausgegangenen Spielzeit steigerten sich die Verkaufszahlen im Vergleich zur Saison 2023/24 um 15 Prozent und knapp 18.000 Tickets. Die positive Entwicklung des Musiktheaters setzte sich auch in der vergangenen Spielzeit fort. Mit Publikumslieblingen wie „Turandot“...Weiterlesen

Das E-MEX Ensemble erinnert an Tänzer James Saunders

13.05.2026 | Engagiert, voller Offenheit und Vielfalt: Die bahnbrechende Arbeit des Tänzers und Choreografen James Saunders strahlte von Köln in die Welt aus und spiegelt sein Gespür für wichtige Themen ebenso wie eine Grenzen überwindende Kunstauffassung. Anlässlich des 30. Jahrestages seines tragischen Unfalltods widmet das E-MEX Ensemble dem Pionier eines ganzheitlichen Tanzverständnisses zwei interdisziplinäre Konzerte im Wallraf-Richartz-Museum. Saunders' künstlerisches Erbe trifft dabei auf das globale Musikverständnis und die interdisziplinäre Erfahrung des E-MEX Ensembles. Als Solo-Tänzer beim...Weiterlesen

Theater Regensburg jetzt offiziell zum Staatstheater ernannt

11.05.2026 | Was mit der Ankündigung im April 2023 und der Unterzeichnung des Eckpunktepapieres im August desselben Jahres Anlauf nahm, kam nun am 8. Mai 2026 zum Zieleinlauf: Die Ernennung des Theater Regensburg zum sechsten Bayerischen Staatstheater. „Wir freuen uns sehr über die Ehre und die Qualitätsauszeichnung und sind dankbar für das Vertrauen“ betonte die Theaterleitung. Das Haus bleibt weiterhin Kommunalunternehmen in der Trägerschaft der Stadt Regensburg, wird aber auf absehbare Zeit von Stadt und Freistaat zu gleichen Teilen gefördert. Mit der Enthüllung des neuen Logos an der Theaterfassade am...Weiterlesen

Zum Welt-Tanztag im April: Tanz gemeinsam sichtbar machen

27.04.2026 | (PM) Millionen Menschen tanzen, sehen Tanz und erlebende die den Schwung, die Energie und die emotionale Kraft des Tanzes. Tanz schafft Verbindungen ohne Sprachbarriere. Tanz stiftet Begegnungen und Gemeinschaft über soziale und kulturelle Grenzen hinweg. Am 29. April feiern wir den Welttanztag. Vor zwei Jahren hatten wir für diesen Tag die Kampagne #TogetherWeDance gestartet. Daran knüpfen wir in diesem Jahr an und stellen die kulturelle Vielfalt im Tanz ins Zentrum unserer Kampagne. Wir schlagen die Brücke zum Welttag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai . Der 21. Mai ist der Welttag der...Weiterlesen

Wegner akzeptiert Rücktritt von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson

24.04.2026 | Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat das Rücktrittsgesuch von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson angenommen und ihr für ihre Arbeit gedankt. Wedl-Wilson übernehme „politisch und persönlich Verantwortung“, erklärte Wegner, und verdiene dafür Respekt. Fünf Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus steht damit eine Umbildung der schwarz-roten Landesregierung an. Wegner würdigte Wedl-Wilsons Einsatz für die Berliner Kulturszene. Sowohl als Kulturstaatssekretärin als auch seit 2025 als Senatorin habe sie dazu beigetragen, Kunst und Kultur auch unter schwierigen Bedingungen...Weiterlesen

Wissen, Wirkung, Tanz erleben - Neues vom Dance On Lab

24.04.2026 | Frühling ist nicht nur die Jahreszeit, in der wir uns aktuell befinden, sondern auch der Titel der neuen Premiere des Dance On Lab – eine Gruppe tanzinteressierter Frauen über 60. In der Choreografie von Ziv Frenkel widmen sie sich am 24. April im Nachbarschaftshaus Friedenau in Berlin Schöneberg dem Wechselspiel zwischen Körper und Raum, Wahrnehmung und Resonanz. Auch das nächste Reply-Projekt des Dance On Ensembles rückt in greifbare Nähe: Im Rahmen des Julidans Festivals in Amsterdam zeigen die Tänzer:innen mit „A Suite of Dances – A Day in the Studio“ Choreografien von Noa Eshkol und Noé...Weiterlesen

unisono: Chemnitz braucht seine Theater - kein kurzfristiges Sparen

15.04.2026 | Angesichts der Vorschläge von Teilen des Stadtrats, alle fünf Sparten des Chemnitzer Theaters nur noch im Opernhaus unterzubringen und auf das Schauspielhaus zu verzichten, rät UNISONO als Interessenvertretung der Orchestermusikerinnen und -musiker zur Besonnenheit. „Chemnitz sollte alles daransetzen, seinen hervorragenden Ruf in Sachen Kultur zu festigen, den es sich vergangenes Jahr als Kulturhauptstadt Europas erworben hat. Nur wenige Monate später aus vermeintlichen Spargründen eine faktische Halbierung des künstlerischen Angebots der Theater ins Spiel zu bringen, schadet dem Ansehen der...Weiterlesen

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