Nachrichten

Intendantin des Wuppertaler Tanztheaters muss gehen

14.07.2018 | Adolphe Binder, Intendantin des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, muss ihren Posten verlassen. Das entschied der Beirat des Theaters. Der Entscheidung vorausgegangen waren massive Konflikte zwischen Binder und der Geschäftsführung des Theaters. Geschäftsführer Dirk Hesse wird das Ensemble ebenfalls verlassen, allerdings erst zum Ende des Jahres. Hesse hatte der Intendantin vorgeworfen ihren Aufgaben nicht nachzukommen. Unter anderem habe sie keinen Spielplan für die kommende Saison erstellt, auch Mobbing-Vorwürfe wurden geäußert. Die Entscheidung, sich von Binder zu trennen, sei nötig...Weiterlesen

Michael Grosse bleibt Intendant am Theater Krefeld-Mönchengladbach

11.07.2018 | Michael Grosse bleibt bis mindestens 2025 Generalintendant und Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Der 56-Jährige hat seinen Vertrag vorzeitig bis zum 31. Juli 2025 verlängert. Grosse kam 2010 an das damals noch städtische Gemeinschaftstheater an den Niederrhein und musste gleich zu Beginn die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH und eine Umbauspielzeit mit Ausweichspielstätte in Mönchengladbach bewältigen. Er habe in den vergangenen acht Jahren gemeinsam mit seinem Team nicht nur künstlerisch wichtige Akzente gesetzt, sondern das Theater auch neu in der...Weiterlesen

Florian Csizmadia wird Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern

05.07.2018 | Florian Csizmadia wird mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern. In der laufenden Theatersaison war die Position des Generalmusikdirektors bereits kommissarisch durch ihn besetzt worden. Grund für die Interimsvereinbarung war die geplante Fusion des Theaters Vorpommern mit der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz, die auch das Philharmonische Orchester Vorpommern betroffen hätte. Mit dem Theaterpakt vom Juni 2018 zwischen der Landesregierung und den Theaterträgern wurden die Fusionspläne inzwischen beendet. Jetzt hat Florian Csizmadia...Weiterlesen

Serge Dorny vergleicht sich mit der Sächsischen Staatsoper

29.06.2018 | 2014 hatte Serge Dorny, designierter Intendant der Dresdner Semperoper, seine fristlose Kündigung erhalten – bevor er den Posten überhaupt angetreten hatte: ein vermutlich einzigartiger Vorgang an einem deutschen Theaterhaus. Der gebürtige Franzose wollte diese Kündigung nicht akzeptieren und klagte dagegen. Die Verhandlung ging über mehrere Instanzen. Vor dem Landgericht hatte Dorny Recht bekommen, das Oberlandesgericht hatte die Berufung nicht angenommen. Nun hat sich Dorny mit dem Freistaat Sachsen auf einen Vergleich geeinigt. Er erhält 350.000 Euro. Ursprünglich hatte er 1,7 Millionen...Weiterlesen

Bund beteiligt sich an Sanierung des Nationaltheaters Mannheim

29.06.2018 | Rund 240 Millionen Euro soll die Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim inklusive der Kosten für eine Ersatzspielstätte und ein Zentrallager schätzungsweise kosten: zu viel für die Stadt. Nun hat der Haushaltsausschuss des Bundestags 80 Millionen Euro vorgesehen, mit denen der Bund die Sanierung unterstützen soll. Jetzt ist es an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, mit einer Kostenbeteiligung nachzuziehen. Er kündigte bereits an, dass die Ankündigung des Bundes Signal für das Land sei, ebenfalls einen Teil der Kosten zu tragen. Wie genau die Verteilung sein wird, ist noch offen...Weiterlesen

Anhebung der Theaterfinanzierung in Sachsen-Anhalt ist in Sicht

26.06.2018 | Es tut sich was in Sachsen-Anhalt. Nachdem die dortigen Bühnen in den letzten Jahren harte, bis an die Existenzbedrohung gehende Sparmaßnahmen über sich ergehen lassen mussten (2014 wurden die Zuschüsse um 6 Millionen Euro gekürzt), soll es jetzt mehr Geld geben. Sowohl die Grundlagenförderung durch das Land als auch die Dynamisierung der Personalkosten (Land und Kommunen) sollen erhöht werden. Das kündigte Kulturminister Rainer Robra an, der – anders als sein Vorgänger Stephan Dorgerloh – die Finanzmisere der Häuser zurückschrauben will. Alle sollen – im Verhältnis zu ihrer Größe – die...Weiterlesen

Vom Rhein an die Donau: Martin Schläpfer wechselt nach Wien

22.06.2018 | Martin Schläpfer, Chefchoreograf und Künstlerischer Leiter des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg, wird neuer Direktor des Wiener Staatsballetts, der Compagnie der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien, sowie der Wiener Ballettakademie. Der gebürtige Schweizer wird sein neues Amt zur Saison 2020/2021 mit Beginn der Intendanz von Bogdan Roščić an der Wiener Staatsoper antreten. Bis zu seinem Wechsel in die Donaustadt wird Schläpfer noch zwei Jahre mit dem Ballett am Rhein arbeiten und die Compagnie gemeinsam mit Ballettdirektor Remus Şucheană leiten. Er war 2009 nach Düsseldorf gekommen...Weiterlesen

Opernintendant Berthold Schneider verlängert in Wuppertal bis 2023

14.06.2018 | Seitdem Berthold Schneider im Jahr 2016 die Opernintendanz an den Wuppertaler Bühnen übernommen hat, geht es bergauf. Die negativen Schlagzeilen gehören der Vergangenheit an. Nun wurde bekannt, dass Schneider – ebenso wie Schauspielintendant Thomas Braus – seinen Vertrag bis 2023 verlängert. GMD Julia Jones‘ Vertrag läuft noch bis 2021, so dass das Dreier-Team auch in den kommenden Jahren miteinander arbeiten wird. „Wir sind mit diesen dreien auf einem sehr guten Weg, denn sie machen eine tolle künstlerische Arbeit“, erklärte Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke. Dafür spreche der...Weiterlesen

Schwesig unterzeichnet Theaterpakt für Mecklenburg-Vorpommern

13.06.2018 | Nun ist es amtlich: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat einen Theaterpakt unterzeichnet und sich damit endgültig von den Fusionsplänen verabschiedet. Alle vier Mehrspartenhäuser im Land können nun eigenständig weiterarbeiten. Schwesig verspricht eine Aufstockung der Landesmittel von 36 auf 40 Millionen und eine 2,5-prozentige Dynamisierung der Zuschüsse. Außerdem werde sich das Land mit 55 Prozent an den durch Tariferhöhungen bedingten Kostensteigerungen beteiligen. Das könnte bedeuten: Rückkehr zum Flächentarif – denn auch die Kommunen haben eine Beteiligung an...Weiterlesen

Mehr Geld für Theater und Orchester im Freistaat Sachsen

12.06.2018 | Gute Nachrichten aus Sachsen: Der Freistaat will den Trägern der kommunalen Theater und Orchester finanziell unter die Arme greifen. Das Regierungskabinett beschloss eine Vorlage des Kunstministeriums; danach soll es eine bessere Bezahlung der Beschäftigten an den kommunalen Theatern und Orchestern geben, gleichzeitig mehr Mittel für alle Kultursparten. Die Kulturräume in Sachsen können in den nächsten vier Jahren insgesamt jeweils zehn Millionen Euro zusätzlich erhalten. Von diesen insgesamt 40 Millionen Euro sind jährlich sieben Millionen also insgesamt 28 Millionen Euro für eine bessere...Weiterlesen

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