Nachrichten

Patrick Hahn verabschiedet sich mit Wagners Ring aus Wuppertal

29.01.2026 | Der österreichische Dirigent Patrick Hahn läutet seinen Abschied als Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters ein. Im Zentrum steht dabei die konzertante Aufführung von Richard Wagners Ring des Nibelungen in der Historischen Stadthalle Wuppertal – ein großangelegtes Projekt mit herausragenden Solist:innen, das bereits jetzt zu den künstlerischen Höhepunkten seiner Amtszeit zählt. Nach den gefeierten Aufführungen von Das Rheingold und Die Walküre , die Publikum wie Kritik gleichermaßen begeisterten, folgen Siegfried am 22. Februar 2026 sowie Götterdämmerung am 22...Weiterlesen

UNISONO: Zahl der Musikerstellen in Berufsorchestern stabil

27.01.2026 | (PM) Die Zahl der Musikerinnen und Musiker in Berufsorchestern ist in den vergangenen beiden Jahren stabil geblieben. 2026 gibt es 9.748 ausgewiesene Planstellen und damit 33 weniger als 2024. „Natürlich schmerzt der Verlust jeder einzelnen Stelle in den 129 Berufsorchestern. Statistisch gesehen bedeutet dieses Minus von 0,3 Prozent jedoch Stabilität“, sagt Co-Geschäftsführer Robin von Olshausen anlässlich der Vorstellung der Planstellen-Statistik, die UNISONO exklusiv alle zwei Jahre erhebt. „Unter dieser vermeintlich guten Botschaft verbirgt sich allerdings ein grundlegendes Strukturproblem...Weiterlesen

Giselle – Peter Wrights Klassiker im März live in den deutschen Kinos

26.01.2026 | (PM) Mit Giselle bringt das Royal Ballet einen der bedeutendsten Klassiker des romantischen Balletts am 3. März 2026 live in die deutschsprachigen Kinos. Grundlage der heutigen Fassung ist die Choreografie von Marius Petipa, der das 1841 uraufgeführte Original von Jean Coralli und Jules Perrot weiterentwickelte. Auf dieser Tradition aufbauend schuf Peter Wright seine prägende Inszenierung für das Royal Ballet. Die Musik stammt von dem französischen Opern- und Ballettkomponisten Adolphe Adam. Nicht nur gilt Giselle als eines der Schlüsselwerke des klassischen Ballettkanons, sondern bietet...Weiterlesen

OPER! AWARDS 2026 - Lebens- und Ehrenpreis an Jürgen Rose

15.01.2026 | (PM) Der Bühnen- / Kostümbildner und Regisseur Jürgen Rose wird mit dem Lebens- und Ehrenpreis der OPER! AWARDS gewürdigt. Das teilte die Jury heute vorab in Berlin mit. Die Auszeichnung wird am 23. Februar 2026 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Theater Regensburg persönlich an Jürgen Rose überreicht. Ebenso werden an diesem Abend die Preisträgerinnen und Preisträger der übrigen 19 Kategorien der OPER! AWARDS bekanntgegeben und persönlich geehrt. Erwartet werden neben weiteren internationalen Gästen u. a. Cecilia Bartoli, Jonathan Tetelman, Barrie Kosky, Christof Loy, Ermonela...Weiterlesen

Personalwechsel in Bielefeld: Ella Rothschild übernimmt Tanzsparte

14.01.2026 | (PM) Mit der kommenden Spielzeit 2026/27 gibt es eine Neubesetzung bei TANZ Bielefeld: Ella Rothschild übernimmt die künstlerische Leitung und wird Chefchoreografin am Theater Bielefeld. Sie folgt damit auf Felix Landerer, der das Haus auf eigenen Wunsch verlässt: »Ich möchte mich sowohl beim Theater als auch beim Publikum für die Offenheit und Gastfreundschaft meiner künstlerischen Leitung und choreografischen Sprache gegenüber bedanken. Ich durfte Dinge zeigen und Künstler*innen präsentieren, von denen ich überzeugt bin und stieß dabei auf Neugierde, Offenheit und einen lebendigen...Weiterlesen

Neuer GMD in Zürich: Lorenzo Viotti übernimmt ab August 2028

12.01.2026 | Das Opernhaus Zürich freut sich, die Ernennung von Lorenzo Viotti zum neuen Generalmusikdirektor für die Spielzeiten 2028/29 und 2029/30 bekanntzugeben. Mit Viotti gewinnt das Haus eine der profiliertesten und charismatischsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Die anfängliche Vertragslaufzeit ist auf zwei Jahre festgelegt und orientiert sich an der aktuellen Amtszeit des Intendanten Matthias Schulz. Viottis Ausdrucksstärke, Vielseitigkeit und tiefes Verständnis für Oper wie Konzert machen ihn zu einer der prägendsten Dirigentenstimmen der Gegenwart. Der gebürtige Schweizer Lorenzo...Weiterlesen

Operettenpreis "Spielzeit-Frosch 2024/25" geht nach Köln

29.12.2025 | (PM) Die Oper Köln ist von BR Klassik mit dem "Spielzeit-Frosch 2024/25" ausgezeichnet worden – für die Wiederentdeckung der Operette "Eine Frau von Format" von Michael Krasznay-Krausz. Die Redaktion der Sendung "Operetten-Boulevard" vergibt den nach der Figur des Gefängniswärters in der "Fledermaus" benannten Preis seit 2016 an besonders herausragende Operetten-Produktionen. Die diesjährige Auszeichnung erfolgte am Sonntag, 28. Dezember 2025, im Rahmen der Radiosendung. "Wir belohnen mit diesem Operettenpreis auch den Mut, selten gespielte Werke herauszubringen, oder eine neue szenische...Weiterlesen

Schweizer Kulturlandschaft: Michael Haefliger geht neue Wege

29.12.2025 | (PM) Mit dem Abschluss seiner Intendanz endet für Michael Haefliger eine seit 1999 prägende Ära bei Lucerne Festival. Die TV-Dokumentation „Musik im Glück“ würdigt sein Wirken. Nun eröffnet er ein neues Kapitel und wird seine internationale Erfahrung künftig in beratende und strategische Aufgaben weltweit einbringen, unter anderem als Artistic Advisor des Shanghai International Arts Festival. Wesentliche Impulse seiner Intendanz Unter seiner Leitung entwickelte sich das Festival zu einem international führenden Forum für klassische und zeitgenössische Musik – getragen von jährlich wechselnden...Weiterlesen

Der niederländische Ballett-Choreograf Hans van Manen ist verstorben

18.12.2025 | (PM Nationale Opera & Ballet, Amsterdam) Hans van Manen war nicht nur über 60 Jahre lang der bekannteste Choreograf der Niederlande, auch international wurde – und wird – er als einer der Großmeister des zeitgenössischen Balletts angesehen. Zugleich war er einer der produktivsten Choreografen: Einschließlich seiner Ballette für das Fernsehen schuf er mehr als 150 Werke, alle versehen mit seiner unverwechselbaren Handschrift. Sein internationaler Ruhm machte ihn zu einem der wichtigsten Botschafter der niederländischen Künste: Weltweit werden seine Choreografien von mehr als hundert...Weiterlesen

Gesundheitsrisiken im Staatstheater Kassel – offener Brief an die Politik

17.12.2025 | unisono schlägt Runden Tisch vor, um Konfliktparteien ins Gespräch zu bringen (PM) Damit Bewegung in den festgefahrenen Konflikt zwischen der Theaterleitung und den Mitgliedern des traditionsreichen Staatsorchesters Kassel kommt, hat unisono in einem offenen Brief Kunstminister Timon Gremmels (SPD) und Kassels Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller (Grüne) um Unterstützung gebeten und einen Runden Tisch mit allen Beteiligten angeregt. „Wenn die Gesundheit der Orchestermitglieder während des Musizierens auf der Bühne gefährdet ist, müssen schnell Maßnahmen zur Abhilfe ergriffen werden. Bislang...Weiterlesen

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