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Brennpunkt Staatstheater Nordost

20.11.2016 | Im Ringen um eine Fortsetzung des Haustarifvertrags für das Theater Vorpommern, das in 2018 mit der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) zum Staatstheater Nordost fusioniert werden soll, fordern die Gewerkschaften, dass klare Perspektiven für die Mitarbeiter geschaffen werden. Dies bedeutet, dass ein Haustarifvertrag zur Überbrückung der Zeit bis zur Fusion der Standorte nicht losgelöst von der künftigen Struktur vereinbart werden kann. Sowohl die künftige Struktur und Personalausstattung wie aber auch die tarifliche Entwicklung der Personalkosten müssen...Weiterlesen

Brennpunkt Altenburg/Gera: HTV

20.11.2016 | Bereits seit einigen Monaten laufen Sondierungsgespräche über einen Fortsetzungshaustarifvertrag für die Theater und Philharmonie Thüringen GmbH Altenburg/Gera. Ende des Jahres läuft der derzeitige HTV aus. Kommt es nicht zu einer Folgevereinbarung, so wäre ab Januar 2017 Flächentarif zu bezahlen. Besonders schwierig ist die Situation, da die Finanzierungsvereinbarung, die das Land mit den kommunalen Gesellschaftern geschlossen hat, leider wieder keine auskömmliche finanzielle Untersetzung des Betriebes darstellt. Es wird – ganz im Gegensatz zu dem ursprünglich von der Landesregierung...Weiterlesen

Brennpunkt Trier: Polit-Skandal geht weiter

20.11.2016 | Schon in der Oper&Tanz-Ausgabe 5/2016 wurde über die chaotischen Verhältnisse um das Theater Trier berichtet. Mittlerweile sind Teile eines internen Berichts des Rechnungsprüfungsamtes, der vom Oberbürgermeister in Auftrag gegeben worden war, an die Öffentlichkeit gelangt. Der Bericht bestätigt drastisch nicht nur die Fehlbeträge, die in den Jahren 2015 und 2016 „erwirtschaftet“ worden sein werden (voraussichtlich um die 2 Mio. €), sondern auch, dass diese auf ein völlig unprofessionelles und verantwortungsloses Gebaren des Generalintendanten Sibelius und des Kulturdezernenten Egger, der...Weiterlesen

FIA – acting for diversity

17.11.2016 | Der 21. Weltkongress des internationalen Dachverbandes der Darsteller-Gewerkschaften in den Bereichen Theater, Film und Fernsehen - der International Federation of Actors (FIA) - fand vom 22. – 25. September in Sao Paulo statt. Der im Vierjahres-Turnus tagende Kongress, an dem auf Einladung der brasilianischen Darsteller-Gewerkschaft SATED/SP (Sindicato dos Artistas e Técnicos em Espetáculos de Diversões do Estado do São Paulo) fast 150 Gewerkschaftsvertreter aus über 50 Ländern aller Kontinente teilnahmen, stand unter dem Motto „Vielfalt – acting for diversity“. Die FIA und die in ihr...Weiterlesen

Künstlergewerkschaften rücken zusammen

17.11.2016 | Die drei Künstlergewerkschaften DOV, VdO und GDBA rücken enger zusammen. In einem Arbeitstreffen von Spitzenvertretern der drei Verbände Anfang November 2016 in Köln wurde die aktuelle Tarifpolitik gegenüber dem Deutschen Bühnenverein mit dem Ziel analysiert, künftig auch in Mantelfragen noch geschlossener aufzutreten. Die jährlichen Vergütungsanpassungen sind bereits in den letzten Jahren von allen drei Gewerkschaften erfolgreich gemeinsam ausgehandelt worden. Außerdem wurden ein engerer, regelmäßiger Informationsaustausch vereinbart sowie konkrete Verabredungen für die verbesserte...Weiterlesen

VddB – Streit um Tänzerabfindung

17.11.2016 | Am 27./28. Oktober fand in München die diesjährige Sitzung des Verwaltungsrates der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (VddB) in München statt. Trotz der anhaltenden weltweiten Niedrigzinsphase ist es der VddB durch entsprechende Neustrukturierung der Anlagen erneut gelungen, einen Netto-Ertrag zu erzielen, der den erforderlichen Rechnungszins erreicht. Die Versorgungsleistungen sind damit weiterhin gesichert. Allerdings reichte der Überschuss wie schon in den vergangenen Jahren nicht aus, um Renten / Anwartschaften flächendeckend anzuheben. Immerhin konnte der Rechnungszins des...Weiterlesen

Hessisches Staatsballett: Höhere Gagen für Tänzerinnen und Tänzer

16.11.2016 | Die Tänzerinnen und Tänzer des Hessischen Staatsballetts erhalten für diese Spielzeit um rund 130 Euro monatlich erhöhte Gagen. In den nächsten zwei Spielzeiten werden diese um jeweils rund weitere 100 Euro angehoben. Das meldet die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA), die für die Tänzerinnen und Tänzer mit dem Hessischen Staatstheater verhandelt hat. Allerdings betrachtet die GDBA diesen Erfolg lediglich als „einen ersten Schritt, dem weitere folgen müssen“. Dabei gehe es auch um zumutbare Arbeitsbedingungen, so die Künstlergewerkschaft in einer Pressemeldung. Der Wechsel...Weiterlesen

Ersatzspielstätten für die Oper Stuttgart werden geprüft

15.11.2016 | Vor der Sitzung des Verwaltungsrats der Staatstheater Stuttgart hatte es Ärger gegeben, weil sich Oberbürgermeister Fritz Kuhn schon vorab über mögliche Ausweichspielstätten für das Opernhaus geäußert hatte – zum Unmut der Betroffenen. Nun hat sich der Aufsichtsrat aber einstimmig darauf geeinigt, dass drei mögliche Ersatzspielstätten bis zur nächsten Sitzung im April 2017 geprüft werden sollen. Nötig wird diese Suche, weil das Opernhaus dringend saniert werden muss. Die drei Standorte sind das frühere Paketpostamt in der Ehmannstraße, ein temporärer Interimsbau neben dem Mercedes Benz-Museum...Weiterlesen

Künstlergewerkschaften monieren katastrophale Entwicklungen in Trier

07.11.2016 | In einem offenen Brief haben sich die Gewerkschaften Deutsche Orchestervereinigung (DOV), Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO), ver.di und Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) an den Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, gewandt. Sie drücken darin Besorgnis und Entrüstung über die katastrophalen Entwicklungen am Theater Trier aus. „Das immer größer werdende Haushaltsloch und die fortwährenden Querelen am Theater verunsichern die Beschäftigten in hohem Maße. Sie und das Theater brauchen eine gesicherte Zukunft“, ist in dem Brief zu lesen. Bereits im...Weiterlesen

Theaterpreis DER FAUST wurde in Freiburg zum elften Mal vergeben

06.11.2016 | Zum elften Mal wurde am 5. November der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Gastgeber war das Theater Freiburg. In Anwesenheit der baden-württembergischen Kunstministerin Theresia Bauer und des Freiburger Oberbürgermeisters Dieter Salomon wurde der Preis in acht Kategorien an die jeweils aus der Liste der Nominierten ausgewählten Personen überreicht. Ausgezeichnet in der Kategorie Regie Musiktheater wurde Peter Konwitschny für „La Juive“ am Nationaltheater Mannheim. Als beste Sängerdarstellerin wurde Nicole Chevalier für ihre Darstellung der Stella/Olympia/Antonia/Giulietta in „Les...Weiterlesen

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