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Rauswurf für Jonathan Meese als Bayreuther Regisseur

16.11.2014 | Endlich wieder einmal Aufregung in Bayreuth: Die Festspielleitung hat bekannt gegeben, dass der als Regisseur für den "Parsifal" im Jahr 2016 vorgesehene Jonathan Meese diesen Job nun doch nicht machen wird. Das Konzept Meeses sei nicht finanzierbar, heißt es von Seiten der Geschäftsführung der Bayreuther Festspiele. Der als "Skandal-Künstler" bekannte Meese ließ mit seiner Antwort nicht lange auf sich warten und übte scharfe Kritik an den Verantwortlichen. Es gehe in Bayreuth schon lange nicht mehr um Kunst, sondern um Macht und um den Kampf gegen die sinkende Relevanz", erklärte der 44-Jährige. Die Gründe für den Rauswurf hält er für vorgeschoben. Die Mehrkosten habe er selbst tragen wollen.Weiterlesen

Begehrte Theaterpreis "DER FAUST" wurde in Hambug verliehen

Foto: Natalie Bothur
10.11.2014 | In der Hamburgischen Staatsoper wurde der Deutsche Theaterpreis "DER FAUST" 2014 verliehen. In acht Kategorien wurden in Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, die begehrten Auszeichnungen überreicht. Gefördert wurde der Preis durch die Freie und Hansestadt Hamburg, die Kulturbehörde, die Kulturstiftung der Länder und den Deutschen Bühnenverein. Letzterer ist auch Initiator des Preises, der inzwischen in Deutschland zu einer Marke geworden ist. Moderiert wurde der Abend der Preisverleihung durch den Schauspieler Ulrich Matthes.Weiterlesen

Peter Ruzicka wird Geschäftsführer der Salzburger Osterfestspiele

Foto: Juan Martin Koch
25.10.2014 | Peter Ruzicka, einst - von 2002 bis 2006 - Intendant der Salzburger Festspiele, soll neuer künstlerischer und kaufmännischer Geschäftsführer der Salzburger Osterfestspiele werden. Er folgt damit auf Peter Alward und Bernd Gaubinger. Der 64-jährige Brite Alward hatte schon im Frühjahr angekündigt, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Gaubinger soll für einen reibungslosen Übergang sorgen und bleibt bis Ende 2015 im Amt. Ruzicka hat sich offenbar gegen weitere hochkarätige Bewerber durchgesetzt. Der künstlerische Leiter der Festspiele bleibt Christian Thielemann. Er zeigte sich erfreut über die Wahl Ruzickas.Weiterlesen

Guido Markowitz wird Ballettdirektor in Pforzheim

17.10.2014 | Guido Markowitz wird ab der Spielzeit 2015/16 Ballettdirektor und Regisseur am Theater Pforzheim. Der heute 45-jährige Österreicher begann seine Karriere als Tänzer an der Bayerischen Staatsoper München und war festes Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Münster sowie am Staatstheater Darmstadt. Anschließend begann er eine internationale Laufbahn als Choreograf. Markowitz war "Choreograf in Residence" am Tanzhaus Nordrhein-Westfalen und Schauspielhaus Bochum. An den Bühnen in Mannheim, Linz, Düsseldorf und in Schaffhausen schuf er Choreografien für Musiktheater und Musical.Weiterlesen

Jan Pusch verlängert seinen Vertrag in Braunschweig nicht

14.10.2014 | Jan Pusch, Direktor, künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der Tanzsparte am Staatstheater Braunschweig, wird seinen Vertrag über die laufende Spielzeit hinaus nicht verlängern. Generalintendant Joachim Klement erklärte sein Bedauern über diese Entscheidung. Pusch habe in den vergangenen fünf Jahren starke Impulse für den zeitgenössischen Tanz in Braunschweig gesetzt. "Ich bin für diese Arbeit sehr dankbar", so Klement, "jetzt müssen wir in die Zukunft schauen und erneut eine starke Künstlerpersönlichkeit für die Tanzsparte gewinnen". Auch in Zukunft werde der Tanz eine wichtige Rolle am Staatstheater spielen.Weiterlesen

Gesundheitsstudie der Stiftung TANZ - Transition Zentrum Deutschland

13.10.2014 | Die Stiftung TANZ - Transition Zentrum Deutschland führt derzeit gemeinsam mit der Charité Berlin eine Gesundheitsstudie durch. Solche wissenschaftlichen Studien - so die Stiftung - sind von zentraler Wichtigkeit für die rechtliche Anerkennung von tanzspezifischen Berufskrankheiten. Relevant für den Aussagewert einer Studie ist die Zahl der Teilnehmer. Deshalb werden professionelle Tanzschaffende gebeten, sich zu beteiligen. Bis Ende Oktober werden mindestens 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigt. Dazu gibt es einen Fragebogen, der anonym beantwortet werden soll. Die Ergebnisse der Befragung werden veröffentlicht.Weiterlesen

Hermann Schneider wird Intendant in Linz

Foto: Reinhard Winkler
11.10.2014 | Hermann Schneider wird ab der Spielzeit 2016/2017 neuer Intendant des Landestheaters Linz. Das beschloss der Theater- und Orchesterholding (TOG). Schneider wird Nachfolger von Rainer Mennicken; er setzte sich gegen 53 Mitbewerber durch. Die Findungskommission hatte aus einer Vorauswahl von 7 Kandidaten einen Dreier-Vorschlag mit den bestgeeignetsten Bewerbern erstellt, die sich dem Aufsichtsrat präsentierten. Der Deutsche Hermann Schneider ist derzeit Intendant des Mainfranken Theaters Würzburg. Der heute 52-Jährige war von 1993 bis 1995 Chefdramaturg, Regisseur und dann Intendant am Theater Eisenach.Weiterlesen

Barrie Kosky verlängert seinen Vertrag mit der Komischen Oper

Foto: Gunnar Geller
10.10.2014 | Barrie Kosky bleibt bis 2022 Chefregisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin. Sein Vertrag, der 2017 ausgelaufen wäre, wurde um fünf Jahre verlängert. Der 47-jährige Kosky ist seit 2012 Chef der Komischen Oper. Am Ende seiner ersten Spielzeit wurde das Haus in der Kritikerumfrage der Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gewählt. Koskys Inszenierungen am eigenen Haus wurden hochgelobt, unter anderem führte er Regie in der "Zauberflöte", bei der Operette "Ball im Savoy" und bei György Ligetis Oper "Le Grand Macabre". Kosky erklärte, die Komische Oper sei seine künstlerische Heimat.Weiterlesen

Rostocker Bürgerschaft stimmt Zielvereinbarung zu

08.10.2014 | Beugt sich die Stadt Rostock nun doch dem Kultur(-Abbau-)minister Brodkorb? Die Bürgerschaft hat gerade einer Zielvereinbarung hinsichtlich der Theaterfinanzierung grundsätzlich zugestimmt (s. auch unsere Nachricht vom 16.9.). Dabei geht es um das Einfrieren der öffentlichen Mittel – von Stadt und Land – bis zum Jahr 2020. Beschlossen wurde die Vereinbarung von Vertretern der SPD, der CDU, der Grünen und der UFR-Fraktion. Einige Abgeordnete der CDU und der Grünen sowie die Fraktion der Linken stimmten dagegen. Eine Nicht-Erhöhung der Mittel würde voraussichtlich die Schließung zweier Sparten – des Musiktheaters und des Balletts – bedeuten.Weiterlesen

München sahnt ab: Kritikerumfrage der "Opernwelt"

30.09.2014 | Die Kritikerumfrage des Magazins "Opernwelt" wird alljährlich mit Spannung erwartet. 50 renommierte Opernkritiker werden dort nach ihrer Einschätzung der zurückliegenden Saison und nach besonderen Höhepunkten befragt. In diesem Jahr ist die Bayerische Staatsoper der Top-Gewinner. Sie wurde nicht nur zum "Opernhaus des Jahres" gekürt; der neue Münchner GMD Kirill Petrenko ist außerdem "Dirigent des Jahres", das Bayerische Staatsorchester "Orchester des Jahres" und die Münchner Inszenierung von Bernd Alois Zimmermanns "Die Soldaten" ist nach Meinung der Kritiker "Aufführung des Jahres".Weiterlesen

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