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Zukunft der Komischen Oper Berlin ab 2022: Barrie Kosky wird Hausregisseur

02.02.2019 | Die Komische Oper Berlin hat bekannt gegeben, wie es mit dem Haus ab Sommer 2022 weitergehen soll. Zu diesem Zeitpunkt wird das Haus an der Behrenstraße renoviert; die Oper muss ins Schiller Theater bzw. in Ersatzspielstätten ausweichen. Der Vertrag des Intendanten der Komischen Oper, Barrie Kosky, wird zur gleichen Zeit auslaufen. Kosky wird dem Haus nach 2022 als Hausregisseur für fünf Spielzeiten erhalten bleiben und jeweils zwei Inszenierungen pro Spielzeit übernehmen. Damit sei, so Berlins Kultursenator Klaus Lederer, die künstlerische Kontinuität in der schwierigen Zeit der Sanierung...Weiterlesen

Stadtrat in Trier stimmt der Sanierung des Theaters mit großer Mehrheit zu

Entscheidende Stadtratsbeschlüsse in Trier
30.01.2019 | Mit dem Theater in Trier geht es aufwärts. Die Ticketverkäufe und der Zuspruch des Publikums steigen an. Jetzt hat sich der Stadtrat eindeutig für die Sanierung des Theatergebäudes entschieden. Mit 45 Ja- zu drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung wurde der Antrag angenommen. Das Theater wurde in den 1960er-Jahren gebaut und ist heute marode. Auch dem Antrag, einen großen Veranstaltungssaal am Tufa-Gebäude zu bauen, der zugleich als Interimsspielstätte für das Theater während der Sanierung dienen soll, stimmte der Stadtrat mit großer Mehrheit zu. Das Kostenvolumen der Sanierung beläuft sich...Weiterlesen

Neue Intendantin am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

28.01.2019 | Ute Lemm wird ab der kommenden Spielzeit Generalintendantin und zugleich Geschäftsführerin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters. Sie übernimmt die Nachfolge von Peter Grisebach, der die Position seit 2010 innehat. Er hatte seinen Vertrag über das Jahr 2020 hinaus nicht verlängert. Lemm ist seit 2016 künstlerische Betriebsdirektorin und Orchesterdirektorin am Theater Erfurt. Die gebürtige Schwerinerin studierte Musikwissenschaften, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Italienische Philologie und promovierte im Fach Musikwissenschaft. Erste Theatererfahrungen sammelte sie in...Weiterlesen

Michael Schulz bleibt Generalintendant am Musiktheater im Revier

25.01.2019 | Michael Schulz hat seinen Vertrag als Generalintendant am Gelsenkirchener Opernhaus verlängert. Die Unterzeichnung des neuen Vertrages erfolgte gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Baranowski im Gelsenkirchener Rathaus. In der Spielzeit 2008/2009 war Schulz nach Gelsenkirchen gekommen, eine erste Vertragsverlängerung erfolgte 2010/2011, eine zweite dann 2014/15. Zuvor war Schulz – nach seinem Studium in Hamburg – am Staatstheater Kassel, am Aalto-Musiktheater Essen und zuletzt als Operndirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Für seine Inszenierung „Dialogues des Carmélites“...Weiterlesen

Bessere Bezahlung der Beschäftigten von Theatern und Orchestern in Sachsen

23.01.2019 | Nun ist es amtlich: Nachdem Ende 2018 bereits der Sächsische Landtag zusätzliche Mittel bewilligt hatte, um den Bühnen im Freistaat die Rückkehr zum Flächentarifvertrag zu ermöglichen, hat nun auch das Kabinett zugestimmt. In den nächsten vier Jahren werden demnach 40 Millionen Euro zusätzlich für die sächsischen Kulturräume freigegeben. Davon sind 28 Millionen Euro (7 Millionen Euro pro Jahr) für die Anhebung der Gehälter der Tarifbeschäftigten an neun kommunalen Theatern und Orchestern sowie für die Erweiterung des Kulturangebotes dieser Einrichtungen vorgesehen. Die Trägerkommunen tragen...Weiterlesen

Georg Reischl wird neuer Chefchoreograf am Theater Regensburg

17.01.2019 | Georg Reischl wird ab der Spielzeit 2019/2020 Chefchoreograf am Theater Regensburg und tritt damit die Nachfolge von Yuki Mori an. Der gebürtige Österreicher begann nach seiner Ausbildung in Salzburg und Wien seine Tänzerkarriere bei Liz King in Heidelberg und setzte sie im Scapino Ballett Rotterdam fort, wo er auch als Choreograf debütierte. 1999 wurde Reischl Tänzer des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Anschließend war er zwei Jahre lang Mitglied der „The Forsythe Company“. Zeitgleich zu seinem Engagement am Ballett Frankfurt wurde Georg Reischl permanenter...Weiterlesen

Komponistin Rebecca Saunders erhält den Ernst von Siemens Musikpreis

17.01.2019 | Rebecca Saunders erhält den Ernst von Siemens Musikpreis 2019. Sie ist damit nach Anne-Sophie Mutter die zweite Frau, die die – manchmal auch als „Nobelpreis der Musik“ titulierte – Auszeichnung erhält – und die erste Komponistin. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert. Die 1971 in London geborene Saunders gilt als eine der führenden internationalen Vertreterinnen ihrer Generation. Sie studierte in Edinburgh und Karlsruhe. Saunders hege ein großes Interesse an den plastischen und räumlichen Eigenschaften von organisierten Klängen, heißt es in der Pressemeldung der Ernst von Siemens...Weiterlesen

Alexander Kalajdzic bleibt bis 2025 GMD am Theater Bielefeld

11.01.2019 | Alexander Kalajdzic, Generalmusikdirektor des Theaters Bielefeld, verlängert seinen Vertrag um weitere fünf Jahre und bleibt bis 2025 im Amt. Neben seinem Studium dirigierte Kalajdzic bereits Symphoniekonzerte mit den Zagreber Philharmonikern und dem Orchester des kroatischen Rundfunks. Nach Stationen in Krefeld-Mönchengladbach, München, Weimar und Mannheim sowie internationalen Gastspielen bei Opern und Konzerten – unter anderem in den USA, Südafrika, Italien und Frankreich – leitet er seit der Saison 2010/2011 die musikalischen Geschicke des Theaters Bielefeld und der Bielefelder...Weiterlesen

Gewerkschaften fordern Lösung im Theaterstreit Plauen-Zwickau

20.12.2018 | In einer gemeinsamen Presseerklärung haben die Gewerkschaften VdO, GDBA, DOV und ver.di Klarheit im Theaterstreit Plauen-Zwickau gefordert: Klarheit im Interesse von Zuschauern und Beschäftigten. Der Text im Wortlaut: Nach der Ablehnung des neuen Grundlagenvertrags für das fusionierte Theater Plauen–Zwickau durch den Plauener Stadtrat ist die Zukunft des Theaters und seiner Beschäftigten ungewiss. „Wir sind enttäuscht über diese Entscheidung. Im Namen der Belegschaft fordern die am Theater vertretenen Gewerkschaften, dass eine einvernehmliche Lösung zwischen den Städten Plauen und Zwickau...Weiterlesen

Startschuss für Generalsanierung des Theaters Nordhausen

20.12.2018 | Die Stadt Nordhausen hat Fördermittelbescheide in Höhe von 22 Millionen Euro für die Generalsanierung des Theaters Nordhausen erhalten. Dabei werden zwölf Millionen Euro durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und zehn Millionen Euro durch die Thüringer Staatskanzlei bereitgestellt. Mit den zusätzlich durch die Stadt Nordhausen bereitgestellten Eigenmitteln in Höhe von 2,2 Millionen Euro stehen für das Bauprojekt Nordthüringens 24,2 Millionen Euro zur Verfügung. Überbringer der freudigen Nachricht waren Benjamin-Immanuel Hoff, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister...Weiterlesen

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