"Eugen Onegin" in Hannover
14.06.2022 | Peter I. Tschaikowsky wollte sich von exotisierenden Klischees, wie er sie in Verdis „Aida“ erlebte, befreien. Also entschied er sich, die in Russland sehr bekannte Romanvorlage von Alexander Puschkin als Oper, oder besser als „Lyrische Szenen in drei Akten“ zu vertonen. Von der bei Puschkin erlebbaren Ironie bleibt bei Tschaikowsky nichts übrig. Er identifiziert sich vor allem mit der weiblichen Hauptfigur Tatjana. „Ich suche (...) ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selbst erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können“, schrieb er über...Weiterlesen








