"Die Verwandlung" in Augsburg

Gordon Kampe (Musik) und Phlipp Löhle (Libretto) erhielten den Auftrag, Franz Kafkas surreale Erzählung von Gregor Samsa, der eines Morgens als Käfer erwacht, in eine Oper zu verwandeln. Das ist bestens gelungen. Nach der Uraufführung in Winterthur erlebte das Werk nun seine deutsche Erstaufführung am Theater Augsburg. Hier wird aus der Sicht der Familie Samsas erzählt, nicht aus der des eigentlichen Protagonisten. Letzterer wird nach der Verwandlung als Gesangsquartett mit Tänzerin dargestellt. Als „Komödie mit melancholischen Akzenten“ definiert das Theater Augsburg das Werk, das dort bei Kritik und Publikum sehr gut ankam. „Das Solistenensemble des Augsburger Staatstheaters glänzt in jeder der von Regisseur André Bücker messerscharf und doch auch liebenswert gezeichneten Figuren“, berichtet BR Klassik. „Das Stück ist clever, und die Inszenierung von André Bücker, dem Augsburger Intendanten ist es auch“, findet die Süddeutsche Zeitung. Der online-Merker schreibt: „André Bücker (Regie) zeigt mit scharfem Blick die Dysfunktionalität der Familie Samsa. ( … ) Ein eindrücklicher Abend.“ Das Foto (Jan-Pieter Fuhr) zeigt Franziska Zwink als Schwester, Kate Allen als Mutter und Avtandil Kaspeli als Vater.

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