Das Lachen spielt in Giuseppe Verdis Oper – und in der Inszenierung von Emily Hehl am Freiburger Theater – eine zentrale Rolle. Aber es ist kein freundliches Lachen, sondern eines, das Menschen verspottet, „so vielseitig wie brutal“ – wie das Theater Freiburg in der Einführung zur Premiere erklärt. Titelfigur Rigoletto muss als Hofnarr rein „beruflich“ lachen und sich über andere lustig machen, sie mit seinen Scherzen verletzen. Dass er seine Tochter Gilda, die er doch vor allen Gefahren wegschließen wollte, unbeabsichtigt in das Geschehen am Hof und in den Abgrund hineinführt, merkt er zu spät. Bei Emily Hehl führt er eine große Gruppe von Spielleuten und Gauklern an; sie sind ausgestoßen, aber auch frei. „Emily Hehl bringt die Not wie die Freiheit aller Narren zum Vorschein und überführt noch die leiseste Orchesterregung in eine bunte Bühnenshow der gestrandeten Spielleute", so das Theater. Das Orchester wird in Freiburg zum Akteur, Hehl holt es auf die Bühne des Theaters. „Der Verdi-Klang des Philharmonischen Orchesters ist fabelhaft“, schreibt die Badische Zeitung, und der Südkurier beschreibt die Inszenierung als „tief berührend“. Das Foto (Alexandra Polina) zeigt David Severin als Marullo, Roberto Gionfriddo als Borsa, Lluis Arrantia als Graf von Ceprano und den Opernchor des Theaters Freiburg.








