„Pelléas et Mélisande“ ist die einzige Oper, die Claude Debussy vollendete. Er übernahm dafür den Text aus dem gleichnamigen Drama von Maurice Maeterlinck und schuf damit eine der ersten Literaturopern der Musikgeschichte. 1902 wurde die Oper uraufgeführt und stieß dabei nicht nur auf Zustimmung. Heute gehört sie aber ins Repertoire, das immer wieder in Programmen zu finden ist. Die Oper spielt in einem düsteren Schloss, die geheimnisvolle Mélisande wird von zwei Brüdern geliebt, unter denen ein tödlich endender Streit ausbricht. In der Regie von Dirk Schmeding erscheinen alle Figuren, die auf diesem Schloss leben, düster, der Welt abgewandt. Mélisande hat teilweise mehrere Doppelgängerinnen. „‘Pelléas und Mélisande‘ begeistert in Darmstadt“, schreibt das Darmstädter Echo. Die FAZ findet: „Im Staatstheater Darmstadt gelingt Claude Debussys Oper (…) in Dirk Schmedings atmosphärisch starker Neuinszenierung auch musikalisch eindrucksvoll.“ „Orchestral glänzte alles in klarer Kontur und mit schönen, gedeckten Farben“, so die Frankfurter Rundschau. „Am Pult des sehr aufmerksamen, flexibel reagierenden Staatsorchesters Darmstadt trifft Dirigentin Lucie Leguay ganz ausgezeichnet den Tonfall Debussys“ berichtet das Online Musik Magazin und bilanziert: „Die Regie findet vielschichtige Bilder für Pelléas et Mélisande. Musikalisch großartig.“ Das Foto (Sinah Osner) zeigt Lena Sutor Wernich als Geneviève und Johannes Seokhoon Moon als König Arkel.








