„Die ‚Meistersinger‘ sind zutiefst menschlich, warmherzig, poetisch“, schreibt das Theater Ulm in seiner Einführung zu Richard Wagners Oper. Der scheidendene Ulmer Intendant Kay Metzger hat inszeniert und durch Kostüme und eingespielte Videos einen deutlichen Gegenwartsbezug des Werks, das ursprünglich im 16. Jahrhundert spielt, hergestellt. „Metzger ist zum Abschied eine leichte und durchdachte Inszenierung gelungen, die nicht die relevanten Themen wegdrückt, sondern sie nahe an das Publikum heranrückt“, schreibt die Deutsche Bühne. Er halte „den Spagat zwischen Heiterkeit und Genauigkeit, historisch-politischer Gerechtigkeit und philosophischer Wahnbefreitheit“, findet der Opernfreund. „Diese ‚Meistersinger von Nürnberg‘ sind ein Ulmer Opernereignis“, schwärmt die Südwestpresse. „Das Ulmer Klangfest erhält aus dem Graben mit dem perfekt disponierten philharmonischen Orchester unter der Leitung von Felix Bender den großen Kunstrahmen“, ist im SWR zu hören. Und noch einmal die Deutsche Bühne: „GMD Felix Bender holt aus dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm alle Klangfarben und Nuancen der Wagnerschen Komposition heraus.“ Das Foto (Kerstin Schomburg) zeigt Maryna Zubko, Markus Francke, Joachim Goltz, Gaëtan Chailly, Dae-Hee Shin, Chiao Shih, den Opern- und Extrachor des Theaters Ulm sowie den Motettenchor der Münsterkantorei.








