"Homo oeconomicus" in Hannover

Eine Oper über den Wirtschaftswissenschaftler Adam Smith und seine Theorien: Darauf muss man erst einmal kommen. Die schwedische Komponisten Andrea Tarrodi und die Librettistin Helena Röhr stellen in ihrem Auftragswerk für die Staatsoper Hannover die Frage, ob Adam Smith in seinen Theorien in „Der Wohlstand der Nationen“ vielleicht etwas übersehen hat: Bauen unsere heutigen Ideen von Wirtschaft nach wie vor nur auf die halbe Wahrheit? Es sei eine „Oper über Wirtschaft und Alltag, über Mütter, über rationale und nicht so rationale Entscheidungen, über Männlichkeit und Weiblichkeit und das, was wir dafür halten“, so die Staatsoper in ihrer Einführung zur Uraufführung. Ein zehnköpfiges Orchester aus Klarinette, Trompete, Posaune, zwei Schlagzeugern und einem Streichquintett sitzt im Orchestergraben. Neben den Solisten singt der Kinderchor der Staatsoper. „Ein ganz und gar außergewöhnliches Stück“, findet die HAZ. Vom „exzellente(n) Kinderchor“ berichtet die Deutsche Bühne. Das bestätigt die neue musikzeitung (nmz), die den „grandiosen und spielfreudigen Kinderchor der Staatsoper Hannover“ erwähnt. Und: „Das Thema ist brandaktuell. Die Schlussfragen werden nicht alle beantwortet, sind auch in unserer Gesellschaft offen und mitunter menschlich grausam.“ Foto: Bettina Stoeß

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