"Der Florentiner Hut" in Wuppertal

Nicht nur in Dresden, auch in Wuppertal hat man Nino Rotas „Farsa musicale“ zum Spielzeitende aufs Programm gesetzt. Rota, als Filmkomponist berühmt, wollte sich nie auf dieses Genre reduzieren lassen und schrieb unter anderem mehrere Opern. „Der Florentiner Hut“ zeichnet sich durch eine skurrile Handlung und schmissige Musik aus und kommt beim Wuppertaler Publikum sehr gut an. Die Besucher*innen erleben eine quirlige Geschichte vor einem abwechslungsreichen und fantasievollen Bühnenbild. „Die Inszenierung (Laura Attridge) besticht durch rasantes Tempo und Ideenreichtum. Bei allem Tohuwabohu kann die Regisseurin den Faden halten, Situationskomik einstreuen und auch bei der Vielzahl der Personen diese auf der Bühne klar positionieren“, berichtet der Opernfreund. Auch das Online Musik Magazin findet: „Das Regie-Team um Laura Attridge versucht gar nicht erst, die Logiklöcher der Handlung zu stopfen und setzt auf einen fantasievollen Zugang, der die Geschichte weiter überzeichnet.“ Und: „Der von Ulrich Zippelius einstudierte Opernchor begeistert durch große Spielfreude und homogenen Klang als Hutmacherinnen, Hochzeitsgesellschaft, Gäste beim Fest der Baronin und Wachen.“ Foto: Bettina Stöß

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