Deutschsprachige Opernkonferenz trifft sich mit Monika Grütters

Am 8. Juni 2020 traf sich die Deutschsprachige Opernkonferenz mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Berlin. Die Staatsministerin informierte sich dort aus erster Hand über die Situation an den einzelnen Opernhäusern und deren Erfahrung im Umgang mit den Maßnahmen zur Beherrschung der Pandemie. Sie nutzte die Gelegenheit, um das Konjunkturpaket der Bundesregierung und dessen Schwerpunkte zu erläutern. Die Vertreter*innen der 13 größten Opernhäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz unter ihrem Vorsitzenden, dem Frankfurter Opernintendanten Bernd Loebe, waren sich mit der Kulturstaatsministerin einig in der Notwendigkeit, ab der neuen Spielzeit wieder vor Publikum spielen zu können und dafür verlässliche, auch wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen auf Grundlage fundierter Untersuchungen zu erhalten. Dem Bund ist es zum einen wichtig, dass die Künstler*innen, die Festangestellten und die Freischaffenden, Existenzhilfen erhalten, zum anderen aber auch, dass die Kultureinrichtungen fortbestehen. Die Infrastrukturen der Häuser und die damit verbundenen Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben. In der neuen Spielzeit soll ein angemessener Umgang mit den Corona-Bedingungen die schrittweise Wiedereröffnung der Opernhäuser ermöglichen. Die Bühnen prüfen verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise regelmäßige Coronatests, Quasi-Quarantäne oder die Optimierung der Belüftungsanlagen, um einen verantwortungsvollen Rahmen für die Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Wichtig für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes wird es sein, Regelungen für den Publikumsbereich zu finden, die eine deutlich höhere Anzahl an Zuschauer*innen ermöglicht als dies momentan der Fall ist.

Mitglieder der Deutschsprachigen Opernkonferenz: Hamburgische Staatsoper, Staatsoper Berlin, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein, Oper Köln, Oper Frankfurt, Staatsoper Stuttgart, Bayerische Staatsoper München, Sächsische Staatsoper Dresden, Oper Leipzig, Wiener Staatsoper, Opernhaus Zürich

Assoziierte Mitglieder: Royal Opera House Covent Garden London, Opéra national de Paris, Teatro alla Scala Mailand