Berliner Staatsoper verlängert Verträge von Thielemann und Sobotka

Christian Thielemann bleibt bis 2034 Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Auch Intendantin Elisabeth Sobotka soll dem Opernhaus mindestens bis dahin erhalten bleiben. Die Zusammenarbeit zwischen Generalmusikdirektor Christian Thielemann und Intendantin Elisabeth Sobotka an der Berliner Staatsoper Unter den Linden wird langfristig fortgesetzt. Thielemanns Vertrag wurde bis zum 31. Juli 2034 verlängert. Auch Sobotka soll ihre Tätigkeit als Intendantin bis mindestens 2034 weiterführen.

Wie das Opernhaus mitteilte, stimmte der Stiftungsrat am 8. Oktober der Verlängerung beider Verträge zu. Die Unterzeichnung durch Kultursenator Stefan Evers (CDU) erfolgte wenige Tage später. Thielemann und Sobotka stehen seit September 2024 gemeinsam an der Spitze des Hauses. Thielemann begrüßte die Entscheidung und betonte die gute Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Berlin und der Intendantin. Er freue sich, die menschlich und künstlerisch harmonische Arbeit fortsetzen zu können. Zugleich wolle er das zentrale Opernrepertoire weiterhin pflegen und sich neuen musikalischen Entdeckungen widmen. Auch Sobotka äußerte sich erfreut über die Vertragsverlängerung. Die Möglichkeit, die Staatsoper Unter den Linden weiterhin leiten zu dürfen, sei für sie eine Ehre und eine besondere Freude.

Die Staatsoper Unter den Linden gehört zu den renommiertesten Opernhäusern Deutschlands. Ihre Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Zwischen 2010 und 2017 wurde das Gebäude umfassend saniert; die Kosten beliefen sich auf rund 400 Millionen Euro. Das hauseigene Orchester, die Staatskapelle Berlin, zählt zu den traditionsreichsten Klangkörpern des Landes und beging im Jahr 2020 sein 450-jähriges Jubiläum.

Unser Bild zeigt Christian Thielemann und Elisabeth Sobotka während der Präsentation der Spielzeit 2025/26 am 27. März 2025. Foto: Peter Adamik/Staatsoper Berlin