Aviel Cahn und Team stellen Pläne für Deutsche Oper Berlin vor

Aviel Cahn, der neue Intendant der Deutschen Oper Berlin ab der Spielzeit 2026/27, und sein künstlerisches Leitungsteam, Chefdramaturgin Beate Breidenbach und Elisa Erkelenz, Leiterin der Sparte Unlimited, haben ihre Pläne für die erste Saison vorgestellt.

Programmatisch für die neue Reihe Unlimited findet das Eröffnungswochenende am 29./30. August mit Events statt, die unter der kuratorischen Leitung des bildenden Künstlers und Performers Rirkrit Tiravanija stehen und Handschriften von wichtigen Künstler*innen aus Berlin mit den Musiker:innen und Sänger:innen sowie den Räumen der Deutschen Oper Berlin verbinden. Petrit Halilaj und Álvaro Urbano werden eine kostümierte Parade initiieren, Sung Tieu kommt direkt von der Kunstbiennale in Venedig zu uns nach Berlin und Anri Sala arbeitet mit Musiker*innen des Orchesters. Außerdem sind Tomás Saraceno und Omsk Social Club mit Aktionen vor Ort. Von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 18 Uhr steht das Haus für unser Publikum offen, während der Nachtstunden verwandelt sich die Bühne in einen Club.

Am 19. September folgt die erste von sieben Premieren auf der großen Bühne, und zwar die deutsche Erstaufführung von Karlheinz Stockhausens monumentalem Opus Mittwoch aus Licht. Während in anderen Teilen des LICHT-Zyklus der Kampf miteinander streitender Kräfte, deren Polarität unser Leben bestimmt, im Zentrum steht, wird in Mittwoch die Utopie der Liebe und der spirituellen Verbindung im Geiste der Musik zelebriert. Maxime Pascal, als Principal Guest Conductor dem Haus eng verbunden und ein leidenschaftlicher Anwalt der Musik Stockhausens, arbeitet für Mittwoch aus Licht mit seinem Ensemble Le Balcon, Solist*innen des Orchesters und dem Chor der Deutschen Oper Berlin zusammen. Regie führt die in Berlin bereits bekannte Susanne Kennedy, deren Arbeiten in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz sowie beim Theatertreffen (Fegefeuer in Ingolstadt sowie Warum läuft Herr R. Amok?) zu sehen waren. Ihre Inszenierung von Einstein on the Beach wurde auf internationalen Festivals gezeigt und in Berlin von den koproduzierenden Berliner Festspielen.

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Foto Aviel Cahn: Nikolaus Schopfer/Deutsche Oper Berlin