"Lady Macbeth von Mzensk" in Augsburg
02.05.2016 | „Und wenn sie mir beide Hände abschlagen, werde ich weiter Noten schreiben und die Feder eben zwischen den Zähnen halten.“ So reagierte Schostakowitsch, als seine „Lady Macbeth“ nach einem Besuch Stalins von allen Spielplänen gestrichen und von Stalin-treuen Kritikern als „Chaos statt Musik“ beschrieben wurde. Und das, obwohl die Oper zunächst weltweit gefeiert worden war. In Augsburg führte Peter Konwitschny Regie (er setzte seine Kopenhagener „Lady“ hier erneut in Szene), der für die Titelheldin durchaus Sympathien hegt. Er inszeniert „kein sexuell gepfeffertes Ehedrama aus der russischen...Weiterlesen








