Nach mehrfacher zensurbedingter Korrektur des Librettos konnte Giuseppe Verdis Oper, die Dreiecksgeschichte zwischen Gouverneur, seinem Freund und dessen Frau, 1859 in Rom uraufgeführt werden. „Vom ersten Takt an entfaltet sich ein musikalischer Fluss, bei dem das Heitere und Burleske vom Tragischen und Düsteren nicht zu trennen sind“, lesen wir auf der Webseite der Semperoper, wo die Sängerin Angela Denoke inszenierte. Von einer „abwechslungsreichen Inszenierung“ berichtet der Opernfreund: es sei „ein opulentes Musiktheater entstanden, das sich bewusst einer eindeutigen Zuordnung entzog“. „Daniele Gatti (…) bewegte dieses faszinierende Stück über Maskeraden und Identitäten, über Täuschungen und Enttäuschungen in unterschiedlichsten Klang- und Bewegungsräumen. Als öffne er dem Werk eine neue Dimensionalität“, so die neue musikzeitung (nmz), und weiter: „(…) eine schillernde Brisanz, die in Tutti-Passagen von Orchester, Solisten und energiegeladenem Opernchor überwältigend geriet.“ „Chor und Solisten und die farbenreich aufspielende Staatskapelle bringen unter der Leitung von Daniele Gatti Verdis Meisterwerk zum Strahlen“, schreibt die Sächsische Zeitung. Und die Dresdner Neuesten Nachrichten kommentieren: „Verdis Un ballo in maschera an der Semperoper beglückt in allen Facetten.“ Das Foto (Semperoper Dresden / Jochen Quast) zeigt Yulia Matochkina als Ulrica, Francesco Meli als Riccardo und den Staatsopernchor der Semperoper Dresden.








