"Pique Dame" in Hannover

„Pique Dame“ ist nicht gerade ein fröhlicher Spielzeitauftakt, aber an der Staatsoper Hannover gelang der Einstieg in die neue Saison brillant. Regisseur Roland Schwab konzentriert sich in seiner Inszenierung vor allem auf die Figur des Hermann, auf dessen Spielsucht und seinen unbedingten Aufstiegswillen, symbolisiert durch die ins Unendliche führende Treppe auf der Hannoverschen Bühne, die gleichzeitig einen Effekt von Theater oder Show vermittelt. Hermann scheitert, verliert seine große Liebe und gleitet ab in den Wahnsinn. In Hannover singt die große Helen Donath die Rolle der alten Gräfin. Sie zeige eine „große Präsenz auf der Bühne – Gänsehaut und atemberaubend“, hören wir im Deutschlandfunk. Überhaupt „wurde fantastisch gesungen“, so der Rezensent, der auch vom „fantastischen Chor“ berichtet. Die Staatsoper Hannover zeige „eine grandiose Version von Pjotr Tschaikowskis Oper“, berichtet die HAZ; die HNA schwärmt vom „triumphalen Auftakt an der Staatsoper Hannover“. Und: „Die Sängerinnen und Sänger aller Haupt- und Nebenrollen, Chor und Kinderchor agieren auf einem hohen Niveau.“ Alle Kritiken haben darüber hinaus höchstes Lob für den Einstand des neuen GMD Francesco Angelico. Das Foto (Bettina Stöß) zeigt Xavier Moreno als Hermann und den Chor der Staatsoper Hannvoer.

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