Jörg Löwer wurde ins Kuratorium der Stiftung TANZ berufen

Die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland hat Jörg Löwer, Beauftragter für den Bereich Tanz der Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO), in das Kuratorium der Stiftung berufen.

Jörg Löwer blickt auf eine langjährige Laufbahn als Musicaltänzer und Choreograf zurück. Nach seiner aktiven Bühnenkarriere führte ihn die eigene Transition zu beruflichen Aufgaben für die Kommunikationsagentur fischerAppelt, die Online-Jobbörse theapolis.de und die GDBA. Seit 2022 vertritt er als Beauftragter Tanz die Interessen der Tänzer*innen innerhalb der VdO.

Die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland wurde 2010 mit privaten Mitteln gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Vorstand und Kuratorium setzen sich aus namhaften Persönlichkeiten aus Tanz, Kunst, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammen. Die Stiftung unterstützt Tanzschaffende ideell und materiell bei ihrem beruflichen Übergang nach dem Ende der aktiven Bühnenlaufbahn – einer Herausforderung, mit der professionelle Tänzer*innen aufgrund der vergleichsweise kurzen aktiven Bühnenzeit sehr früh im Arbeitsleben konfrontiert sind. Sie berät zu Umschulung und Weiterbildung, entwickelt gemeinsam mit den Ratsuchenden Zukunftsperspektiven und plant konkrete Maßnahmen. Darüber hinaus veranstaltet die Stiftung deutschlandweit Workshops und Informationsveranstaltungen in Kompanien, Tanzhäusern und Ausbildungsstätten, vergibt Stipendien für Weiter- und Ausbildung sowie Hochschulstudien, unterstützt bei Antragstellungen und vermittelt Hilfen etwa bei Invalidität oder fehlendem sozialen Schutz in der Freiberuflichkeit. Ergänzt wird das Angebot durch Einzelcoaching sowie psychologische Unterstützung in emotional schwierigen Situationen. Es steht allen professionellen Tänzer*innen offen.

Mit der Berufung von Jörg Löwer setzt die VdO ihre enge Zusammenarbeit mit der Stiftung TANZ fort. Die Stiftung und die VdO verfolgen das gemeinsame Ziel, die beruflichen Perspektiven professioneller Tänzer*innen zu stärken – sowohl während ihrer aktiven Bühnenlaufbahn als auch beim Übergang in neue Berufsfelder. Die Mitarbeit im Kuratorium bietet die Möglichkeit, die Erfahrungen aus der Interessenvertretung der Tänzer*innen unmittelbar in die strategische Arbeit der Stiftung einzubringen.

Foto: Pascal Schmidt