Auch in Regensburg wurde zum Ende der Spielzeit Verdis „Rigoletto“ ins Programm genommen. Direkt nach der Uraufführung ein großer Publikumserfolg gehört die Oper auch heute noch zu den meistgespielten weltweit. Am Staatstheater Regensburg mache Regisseur Carlos Wagner aus dem Werk eine sehr plausible und augenfällige Kapitalismus-Kritik, berichtet der Bayerische Rundfunk (BR): „Sehr plausibel, wie Carlos Wagner diesen tragischen Konflikt erzählt, und sehr augenfällig, wie Ausstatter Christophe Ouvrard ihn bebildert.“ Ein BMW, der dem Herzog für den Missbrauch junger Frauen dient, und ein Teddy als Spielzeug für die unschuldige Gilda spielen eine wichtige Rolle in dieser Inszenierung. Auch musikalisch gibt es Lob für den Premierenabend. Noch einmal der BR: „Musikalisch ist dieser ‚Rigoletto‘ eine unbedingte Empfehlung, vor allem wegen Dirigent Tom Woods, der mit ganz viel Herzblut und Energie für ein orchestrales Wetterleuchten sorgt.“ Und: „Erfreulich, wie engagiert Chor und Statisterie dieses Regiekonzept mit Leben füllten…“. Und die Regensburger Zeitung schreibt: „Auch Carlos Moreno Pelizari als Herzog sowie der von Lucia Birzer einstudierte Chor und alle anderen Bühnenakteure tragen zum hohen Niveau der Produktion bei. Das gilt auch für das von Tom Woods geleitete Orchester, das die emotionalen Tiefen der Partitur packend auslotet.“ Foto: Marie Liebig








