"Die Zauberflöte" in Gelsenkirchen

Es wird digital: In Nora Krahls Neuinszenierung setze das MiR.LAB verschiedene Digitaltechniken, Künstliche Intelligenz und interaktive Technologien ein, um der „Zauberflöte“ eine noch magischere Wirkung zu verleihen. So kündigt das Musiktheater im Revier die Neu-Inszenierung / Neu-Gestaltung von Mozarts Oper an: eine „märchenhafte und dystopische Open-World-Simulation“. Und schon bevor die Vorstellung losgeht, können die Besucher/-innen an einem Spieletisch mit 3D-gedruckten Figuren im Foyer „Die Cyberflöte“, das neue Computerspiel zur Opernaufführung spielen. Concerti berichtet: „Musikalisch agiert das Ensemble (...) erfreulich unaufgeregt und bemerkenswert geschlossen.“ Die Recklinghäuser Zeitung findet: „Johannes Klumpp servierte mit der Neuen Philharmonie Westfalen einen durchsichtig-schlanken Mozart in sängerfreundlichen Tempi.“ „Insgesamt erlebte das Publikum bei der Premiere am Samstag nicht nur eine satirisch-witzige, sondern auch eine bildgewaltige, anspielungsreiche und in der Summe sehr unterhaltsame Produktion“, schreiben die Ruhr Nachrichten. Das Foto (Pedro Malinowski) zeigt Sebastian Schiller als Papageno und Birgit Klemp als Alte Frau.

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