"Der fliegende Holländer" in Chemnitz

„Die romantische Sage berührt in der Inszenierung von Juana Inés Cano Restrepo existenzielle Themen des menschlichen Lebens: Die Hoffnung auf eine Liebe über den Tod hinaus, die Angst davor, allein zu sterben sowie die Frage, ob und wie wir nach dem Tod eines geliebten Menschen weiterleben können.“ So führt das Theater Chemnitz Richard Wagners Oper vom Wunsch nach Erlösung und nach Liebe, auch von einer Todessehnsucht des „Holländers“ ein. In Chemnitz gab es vom Premierenpublikum stehende Ovationen für die Regiearbeit und auch für die musikalische Leistung aller Beteiligten unter der Leitung von Benjamin Reiners. Dieser führe „die Robert-Schumann- Philharmonie präzise und mit großer Sensibilität“, so die Freie Presse. „Immer wieder entstehen Momente schwermütiger Leichtigkeit und auch von schmerzhafter Schönheit.“ „‚Fliegender Holländer‘ überzeugt mit Inbrunst und starkem Bühnenbild“, titelt die Chemnitzer Morgenpost. Das düstere Bühnenbild ziehe das Publikum in seinen Bann – „stürmisch und mit romantischen Elementen versetzt“. Und noch einmal die Freie Presse: „Juana Inés Cano Restrepo betrachtet den Stoff mit kritischem Blick. […]  Das macht den Abend spannend und interpretationsreich.“ Das Foto (Nasser Hashemi) zeigt Birger Radde (Der Holländer) und den Opernchor des Theaters Chemnitz.

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