Katerina Ismailowa ist eine unglückliche junge Frau, der – obwohl sie in Dmitri Schostakowitschs Oper zur mehrfachen Mörderin wird – einige Sympathien des Publikums, zumindest aber des Komponisten, bleiben. Am Oldenburgischen Staatstheater wurde nun die Premiere bejubelt. Auf einer düsteren Bühne ist fast während der gesamten Dauer des Stücks ein alter Mercedes ein Blickfang. Regie führt Joan Anton Rechi. Der Opernfreund berichtet von der „faszinierenden Personenführung durch den Regisseur“. Und „. Es ist die Vielfallt der Charaktere und deren Auslotung, die auch beim Chor jeder Figur eigene Züge verleiht.“ Auch von der musikalischen Qualität des Chores ist der Rezensent überzeugt: „Der Opernchor und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheater überwältigte mit seiner Klangschönheit und Homogenität.“ Ähnliches lesen wir in der NWZ: „Hinzu kommt der Chor (Einstudierung Thomas Bönisch) der zwischen beeindruckender Klangpracht, Zeichnung rohen Arbeitslebens und Kommentierung der Beziehungsgeflechte enorme Weite entwickelt.“ Die Kreiszeitung kommentiert: „Gesanglich souverän und mit der nötigen Wucht: die von Thomas Bönisch und Felix Schauren einstudierten Chöre.“ Und: „Das Oldenburgische Staatsorchester ist bei der Premiere in großer Form.“ Und im Deutschlandfunk ist zu hören: „Das Ensemble, das ja wirklich riesig ist, hauptsächlich aus dem Haus besetzt, macht das ganz großartig.“ Das Foto (Stephan Walzl) zeigt den Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters, Johannes Leander Maas als Lehrer und Aksel Daveyan als Polizeichef.








