"Macbeth" in Osnabrück

Regisseur Hendrik Müller hatte, so berichtet er im „Kantinen-Talk“ des Theaters Osnabrück mit Christopher Lichtenstein, dem musikalischen Leiter, lange darauf gewartet, den „Macbeth“ zu inszenieren. Dann kam das Angebot – und dann kam Corona. Deshalb kam sein „Macbeth“ erst jetzt in Osnabrück auf die Bühne. „Die Geschichte über den Aufstieg und Fall zweier Machtmenschen, die schicksalhaft aneinander gekettet sind, steht exemplarisch für eine verkommene politische Gesellschaft, der die Utopie abhandengekommen ist“, schreibt das Theater auf seiner Webseite. Das klingt in unserer Gegenwart nicht ganz unbekannt… „Christopher Lichtenstein gelingt der nächste Streich“, schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). „Dirigent Christopher Lichtenstein bringt mit dem Orchester Musik und Gesang kongenial zusammen“, findet die Osnabrücker Rundschau. Und: „Ein weiteres Highlight, nein, viele weitere Highlights sind neben dem Opernchor, der in vielen Szenen gefordert ist, die weiteren Solostimmen.“ Das Publikum applaudierte minutenlang. Noch einmal die Neue Osnabrücker Rundschau: „Wer noch kein Opernfan ist, wird hier einer.“ Das Foto (Stefan Glagla) zeigt Susann Vent-Wunderlich als Lady Macbeth, Theo Magongoma als Macbeth und den Opernchor des Theaters Osnabrück.

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