"La bohème" in Ulm

„Auch wenn die Uraufführung diesen Welterfolg noch nicht vorausahnen ließ, findet Puccini hier erstmals zu seiner wirklich eigenen und unverwechselbaren Musiksprache in Verbindung mit seinem untrüglichen Gespür für die Opernbühne.“ Das schreibt das Theater Ulm auf seiner Webseite über Puccinis „La Bohème“ Dort hatte diese Oper, eine der meistgespielten in deutschen Theater, in der Inszenierung von Wolf Widder Premiere. „Das war einfach nur schön“, schwärmt der Reutlinger Generalanzeiger. Und: „Schlichtweg überragend, was die Ulmer unter der musikalischen Leitung von Panagiotis Papadopoulos aus Puccinis Partitur machen. Das gilt für das Orchester, das lustvoll in der süffigen Klangfülle badet, genauso wie für den Opernchor und die Ulmer Spatzen.“ „Ein überragendes Ensemble“ beschreibt die Südwestpresse. Weiter: „Und es war eine Top-Leistung der Philharmoniker: wie aus einem Guss, farbenreich, zart, schön, aufwühlend, immer kammermusikalisch klar bis schwebend.“ Und die Ludwigsburger Kreiszeitung findet: „Selten erlebt man die Kongruenz der künstlerischen Visionen von Szene und Graben beglückender als in dieser ›Bohème‹.“ Der begeisterten Kritik der Presse schloss sich das Publikum an und belohnte das Ensemble mit „standing ovations“. Das Foto (Jochen Quast) zeigt Kwonsoo Jeonn als Rodolfo, Maryna Zubko als Mimi, Dae-Hee Shin als Marcello, Martin Gäbler als Schaunard und Cornelius Burger als Colline.

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