Jeder kennt die Geschichte um das „unsinkbare“ Riesen-Passagierschiff, das auf seiner Jungfernfahrt von England nach New York in der Nacht vom 14. auf den 15. April auf einen Eisberg stieß und unterging – mit ihm ein Großteil der Passagiere und der Besatzung. Das Musical von Maury Yeston (Musik und Liedtexte) und Peter Stone (Story und Buch) wurde 1997 am Broadway uraufgeführt und mit fünf Tony-Awards ausgezeichnet, unter anderem in den Kategorien „Bestes Musical“, „Beste Musik“ und „Bestes Buch“. Erzählt wird die Geschichte von zahlreichen Menschen auf dem Schiff, die tatsächlich existiert haben, von ihren Träumen und Sehnsüchten. Am Theater für Niedersachsen führte Matthias von Stegmann Regie. Das Besondere sei, dass es sich um ein Orchester-Musical handle, erklärt er. Das Orchester spiele eine größere Rolle als bei anderen Musicals. Und natürlich sind viele verschiedene Sparten eingebunden: Musical-Company, Solisten, Opernchor, Kinderchor und eben das volle Orchester. „Ein triumphales Ausrufezeichen für die Leistungsfähigkeit des Hauses. Orchester, Kinder- und Opernchor, Solisten aus dem Opernensemble und der hauseigenen Musicalcompany fesseln von der ersten Sekunde an“, schwärmt „Musical Today“. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung titelt: „Schöner als auf der Titanic in Hildesheim kann man nicht untergehen.“ Und schreibt außerdem: „Großer Klang, jede Menge Augenfutter und noch mehr Emotionen reißen das Publikum von den Theatersesseln.“ Am Schluss gab es einen Riesen-Applaus. Das Foto (Tim Müller) zeigt das Ensemble des theaters für niedersachsen.








