"Der feurige Engel" in Bremen

Sergej Prokofjew hat acht Opern komponiert, von denen nur „Die Liebe zu den drei Orangen“ ins Repertoire vieler Theater gefunden hat. Für sein Werk „Der feurige Engel“, nach dem gleichnamigen Roman von Waleri Jakowlewitsch Brjussow, schrieb der Komponist selbst das Libretto. Die Hauptfigur Renata kann sich von schlimmen Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend nicht lösen; sie trifft auf Ruprecht, der sie liebt und unterstützen will. Aber: „Die beiden können weder mit- noch ohneeinander sein“, so das Theater Bremen, wo die selten gespielte Oper jetzt ihre umjubelte Premiere feierte. „Magische, beklemmende Bilder, die man so schnell nicht vergisst“, hat der Rezensent der Kreiszeitung erlebt. Und er meint: „Eine der besten Musiktheaterproduktionen der vergangenen Jahre. (…) Ein Narr, wer sich die aktuelle Ensembleleistung entgehen lässt.“ „Am Pult der Bremer Philharmoniker hält Dirigent Stefan Klingele Prokofjews opulente Partitur immer durchsichtig. Er begleitet sensibel und sorgt für dramatische Zuspitzungen“, berichtet der Deutschlandfunk. Und die neue musikzeitung bilanziert: „Das war mitreißend gelungen durch die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Stefan Klingele.“ Foto: Jörg Landsberg

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