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Vergangenheit – Gegenwart - Zukunft

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Besucherinnen und Besucher,

die Zeit hält stets Herausforderungen für uns bereit. Für jeden Einzelnen von uns, aber natürlich auch für Vereinigungen wie die unsere. Herausforderungen gab es in der Vergangenheit und es wird sie auch in Zukunft geben. Sie sind also immer existent und wir sehen uns regelmäßig mit ihnen konfrontiert – was gar nicht negativ sein muss, denn ohne sie wäre das Leben vermutlich eintönig bis langweilig. Herausforderungen geben uns fast immer die Möglichkeit, uns zu verändern und zu entwickeln. Sie bringen uns voran und wir wachsen an ihnen, aber so wie sie uns verändern, verändern sich auch die Herausforderungen selbst mit der Zeit. Das heißt, auch wir als Gewerkschaft sahen uns in der Vergangenheit vor andere Herausforderungen gestellt als es jetzt in der Gegenwart der Fall ist und in der Zukunft sein wird. Genau dies gilt es, im Blick zu behalten, diese sich verändernden Herausforderungen zu erkennen und den Entwicklungen auf geeignete Art Rechnung zu tragen. Wir können und dürfen es uns nicht zur Aufgabe machen, in der Vergangenheit verhaftet ausschließlich zu versuchen, überlieferte, teilweise aber eben auch veraltete Werte zu bewahren, sondern sind verpflichtet, uns zeitgemäß zu positionieren. Probleme können selten dadurch gelöst werden, dass man sie ignoriert. Wir müssen uns, ohne zu vergessen „woher wir kommen“, mit klarem Blick den vorhandenen neuen Themen widmen und versuchen, auf moderne Art und Weise zukunftsfähige Lösungen für sie zu erarbeiten. Für uns als Gewerkschaft bedeutet das in erster Linie, die für unsere Mitglieder relevanten Regelungen, beginnend bei den geltenden Gesetzen, über den NV Bühne und die ergänzenden Tarifverträge bis hin zu individuellen Vereinbarungen immer auf der Höhe der Zeit zu halten und weiterzuentwickeln. Es ist hier nicht die Rede von einer kompletten Erneuerung oder etwa Reform der angesprochenen Regelungen, es muss jedoch möglich sein, tradierte Vorschriften anzupassen, um sie in die Zukunft transportieren zu können. Erste Schritte in diese Richtung sind von uns, gemeinsam mit unserem Tarifpartner, dem Deutschen Bühnenverein, in der näheren Vergangenheit bereits getan worden – es sei hier nur beispielhaft der neu eingeführte Nichtverlängerungsschutz während Zeiten des Mutterschutzes genannt -, aber es waren dies eben nur erste Schritte auf einem Weg, der wohl kaum jemals zu Ende sein wird. Diese Entwicklungen zu gestalten wird als Gewerkschaft zukünftig eine unserer Hauptaufgaben sein, der wir uns mit ganzer Kraft und Hingabe widmen wollen. Eine angemessene Modernisierung, die Ihren sich ebenfalls entwickelnden Bedürfnissen Rechnung tragen soll, ist das Ziel, das wir uns auch als Bundesvorstand gesetzt haben und für das wir uns Ihre Unterstützung erhoffen. Schließen Sie sich uns an und lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, die kulturellen und sozialen Gegebenheiten wie auch die Arbeitsbedingungen unserer Mitglieder so zu gestalten, dass sie mit der ständig an Tempo zunehmenden Entwicklung mithalten können und nicht auf der Strecke bleiben! Gemeinsam sind wir dieser Herausforderung gewachsen und können einer oft ungewissen Zukunft mutig und optimistisch entgegengehen.

Sie können auf uns zählen – wir zählen auf Sie.

Stefan Moser

Vorsitzender des Bundesvorstandes
Landesvorsitzender Bayern
Personalratsvorsitzender der Bayerischen Staatsoper München
Ortsdelegierter Bayerische Staatsoper München (Ballett)