Stuttgarter Ballett künftig auch ohne Haus- choreograph Marco Goecke

Nachdem der designierte Intendant des Stuttgarter Balletts, Tamas Detrich, bereits im Mai angekündigt hatte, dass er sich vom Hauschoreografen Demis Volpi trennen werden, ließ er jetzt – wenig überraschend – wissen, dass er auch auf Marco Goecke als Hauschoreograf zukünftig verzichten werde. Er wolle zunächst überhaupt keinen Hauschoreografen mehr bestellen, so Detrich, weil er Raum für neue Choreografen brauche. „Ein neuer Anfang ist mir wichtig. Marco Goecke war Reid Andersons Kind, er hat ihn unterstützt von Anfang an“, erklärte der zukünftige Intendant in einem Gespräch mit der...Weiterlesen

Rostocker Theaterneubau soll über 100 Millionen Euro kosten

Eine von der Stadt Rostock in Auftrag gegebene Funktionsstudie hat ermittelt, dass ein Neubaus des Volkstheaters Rostock 102,8 Millionen Euro kosten soll. Das ist mehr als das Doppelte der bisher geplanten Investitionskosten und schließt laut einer Pressemeldung der Stadt die „Architekturleistungen für ein auch schön anzusehendes Gebäude“ noch nicht mit ein. Die Bürgerschaft der Hansestadt hatte den Theaterneubau beschlossen und eine Zielvereinbarung über ein Budget von 50 Millionen Euro getroffen. Oberbürgermeister Roland Methling sein „überrascht über die Höhe der ermittelten Kosten“, heißt...Weiterlesen

Tarifeinheitsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht: Künstlergewerkschaften sehen Teilerfolg

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das umstrittene Tarifeinheitsgesetz in einigen wesentlichen Punkten für verfassungswidrig erklärt. Damit ist der gemeinsame Vorstoß von Großgewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Bundesregierung gegen die grundrechtlich geschützte Diversität gewerkschaftlicher Organisationsformen in seinem Kern gescheitert. Für die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) ist die heutige Entscheidung dennoch nicht befriedigend, da sie zu viele Fragen der...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tarifeinheitsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht: Künstlergewerkschaften sehen Teilerfolg

11.07.2017 | Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das umstrittene Tarifeinheitsgesetz in einigen wesentlichen Punkten für verfassungswidrig erklärt. Damit ist der gemeinsame Vorstoß von Großgewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Bundesregierung gegen die grundrechtlich geschützte Diversität gewerkschaftlicher Organisationsformen in seinem Kern gescheitert. Für die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) ist die heutige Entscheidung dennoch nicht befriedigend, da sie zu viele Fragen der...Weiterlesen

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen