Demis Volpis Vertrag als Hauschoreograf in Stuttgart nicht verlängert

Demis Volpi, Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts, wird nur noch bis zum Ende der Spielzeit am Haus bleiben. Überraschend wurde jetzt bekannt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Diese Entscheidung des 2018 ebenfalls scheidenden Ballettintendanten Reid Anderson könnte unter den Fans für Unmut sorgen. Zuletzt hatte er in Stuttgart mit „Der Tod in Venedig“ begeistert. Bei dieser Koproduktion zwischen Oper und Ballett Stuttgart hatte Volpi sowohl die Inszenierung als auch die Choreografie übernommen. Die Entscheidung, ihn nicht am Haus zu halten, soll Medienberichten zu folgen eine „rein...Weiterlesen

Ulf Schirmer soll bis 2022 Intendant und GMD in Leipzig bleiben

Ulf Schirmer, Intendant und GMD der Oper Leipzig, soll seinen Vertrag um zwei Jahre verlängern und bis 2022 im Amt bleiben. Das will der Leipziger Oberbürgermeister im Juni dem Stadtrat vorschlagen, der der Vertragsverlängerung zustimmen muss. Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke erklärte, es sei ein Glück für die Oper Leipzig und für die Stadt, dass man Schirmer weiter an das Haus binden könne. Schirmer war, bevor er 2011 nach Leipzig kam, unter anderem GMD in Wiesbaden 1988 bis 1991), Resident-Dirigent an der Staatsoper Wien (ab 1991), Chefdirigent des Dänischen Radio-Sinfonie-Orchesters (...Weiterlesen

Francis Hüsers soll neuer Intendant am Theater Hagen werden

Francis Hüsers soll neuer Intendant des Theaters Hagen und damit Nachfolger von Norbert Hilchenbach werden. Der 1960 am Niederrhein geborene Francis Hüsers studierte Germanistik, Soziologie und Anglistik in Köln sowie Sozialpädagogik in Mönchengladbach und veröffentlichte bis 1997 zunächst vor allem soziologische Arbeiten, so etwa gemeinsam mit Alphons Silbermann zum Thema Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Ab 1998 verfasste er dann verstärkt Essays über Literatur und Oper und war auch als Librettist und Dramaturg tätig. Zuletzt war Hüsers Operndirektor und Stellvertretender Intendant an...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen