Neuer Ballettdirektor am Theater Hagen: Alfonso Palencia

Alfonso Palencia wird neuer Ballettdirektor am Theater Hagen. Er tritt in der Spielzeit 2017/2018 die Nachfolge von Ricardo Fernando an. Der in Valencia (Spanien) geborene 40-jährige Palencia ist seit 2014 als Trainingsleiter und Choreograf am Theater Hagen tätig und hat in dieser Zeit zehn choreografische Arbeiten im Musiktheater kreiert. Alfonso Palencia war Mitglied des Ballett-Theaters in Gelsenkirchen und ging 1997 als Solotänzer ans Gärtnerplatztheater München. Es folgten Engagements an der Komischen Oper Berlin, beim Leipzig Ballett unter Uwe Scholz, beim National Ballett-Theater Prag...Weiterlesen

Andrea Sanguineti verlängert seinen Vertrag in Görlitz-Zittau nicht

Andrea Sanguineti, Generalmusikdirektor am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau und Chefdirigent der Neuen Lausitzer Philharmonie, wird seinen Vertrag über 2018 hinaus nicht verlängern. Sanguineti ist seit 2013 am Gerhart-Hauptmann-Theater. Zuvor war der gebürtige Italiener neben zahlreichen Gastdirigaten Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Mainfranken Theater Würzburg. Nun sucht der junge Dirigent nach neuen Herausforderungen.Weiterlesen

Michael Kaufmann verabschiedet sich schon 2017 vom Kurt-Weill-Fest

Michael Kaufmann, Intendant des Kurt-Weill-Festes in Dessau seit 2009, gibt seinen Posten vorzeitig zum Ende des diesjährigen Festivals im März auf. Kaufmann, der seit 2011 auch Intendant der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist, machte „persönliche Gründe“ geltend. In einem Interview mit dem MDR erklärte er, er sei jemand, der das, was er mache, „mit Leib und Leben“ tue. In Ludwigshafen steht eine Strukturreform und die Suche nach einem neuen Chefdirigenten an. Diesen Aufgaben will sich Kaufmann jetzt offenbar intensiv widmen. Der Präsident der Kurt-Weill-Gesellschaft, Thomas Markworth,...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen