Kathrin Kondaurow ist desingierte Intendantin der Staatsoperette Dresden

Kathrin Kondaurow soll neue Intendantin der Staatsoperette Dresden werden. Die durch den Dresdner Stadtrat eingesetzte Findungskommission hat sich für Kondaurow entschieden; der Stadtrat muss dieser Entscheidung noch zustimmen. Kathrin Kondaurow ist seit 2011 Musiktheaterdramaturgin am Nationaltheater Weimar. Zuvor arbeitete die studierte Musikwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und Juristin als Regieassistentin und Produktionsleiterin im Bereich Musiktheater. Die Leiterin der Findungskomission, die Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, erklärte: „Mit Kathrin Kondaurow...Weiterlesen

Iván Pérez wird künstlerischer Leiter des Dance Theatre Heidelberg

Iván Pérez wird neuer Tanzchef am Theater Heidelberg. Der spanische Choreograf wird die künstlerische Leitung des neuen Dance Theatre Heidelberg am Theater und Orchester Heidelberg übernehmen. Pérez wird damit Nachfolger von Nanine Linning, die das Haus, wie berichtet, verlassen wird. Nach seiner Karriere als Tänzer beim Nederlands Dans Theater entwarf er unter anderem mehrere Choreografien für das niederländische Korzo Theater. Pérez arbeitete auch mit internationalen Compagnien, zum Beispiel mit dem Ballet Moscow in Russland, der Compañía Nacional de Danza in Madrid oder dem Dance Forum...Weiterlesen

Staatsopernchor Stuttgart ist erneut "Chor des Jahres"

Schon zum zehnten Mal ist der Chor der Staatsoper Stuttgart „Chor des Jahres“: Das ist das Ergebnis der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“, die jedes Jahr 50 renommierte Opernkritiker befragt. Opernintendant Jossi Wieler freut sich über gleich mehrere Auszeichnungen für sein Haus und erklärt zum Chor: „Unser Kollektiv aus individuellen Künstlern findet auf der Bühne immer wieder zu einem großen gemeinsamen Klang und einer freien szenischen Sprache und sucht auch im internationalen Vergleich seinesgleichen.“ „Oper des Jahres“ ist die Oper Lyon, seit 14 Jahren unter der Intendanz von...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz: Stellungnahme des VdO-Geschäftsführers Tobias Könemann

12.09.2017 | Am 11.07.2017 wurde in Karlsruhe das mit Spannung erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz (TEG) verkündet. Um es vorweg zu nehmen: Trotz eines Teilerfolgs der beschwerdeführenden Gewerkschaften ist die erhoffte Rechtssicherheit nicht hergestellt worden. Das Gesetz ist nach dem Urteil zwar grundsätzlich verfassungsgemäß; die Kernregelung des durch das TEG eingeführten § 4a TVG, die die Verdrängung des „Minderheitstarifvertrages“ durch den „Mehrheitstarifvertrag“ in einem Betrieb vorsieht, wahrt jedoch nicht hinreichend die Interessen der Berufsgruppen, für die...Weiterlesen

Tarifeinheitsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht: Künstlergewerkschaften sehen Teilerfolg

11.07.2017 | Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das umstrittene Tarifeinheitsgesetz in einigen wesentlichen Punkten für verfassungswidrig erklärt. Damit ist der gemeinsame Vorstoß von Großgewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Bundesregierung gegen die grundrechtlich geschützte Diversität gewerkschaftlicher Organisationsformen in seinem Kern gescheitert. Für die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) ist die heutige Entscheidung dennoch nicht befriedigend, da sie zu viele Fragen der...Weiterlesen

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen