Verbesserte Arbeitsbedingungen für KünstlerInnen am Theater

VdO, GDBA und Deutscher Bühnenverein haben eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht, in der sie verbesserte Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen und Künstler am Theater ab dem 1. April 2018 ankündigen. Unter anderem wird der Schutz für schwangere Künstlerinnen deutlich gestärkt und die Mindestgage auf 2.000 Euro erhöht. Darauf einigten sich die Künstlergewerkschaften mit dem Deutschen Bühnenverein. Weiter heißt es in der Pressemeldung: „Der Bühnenverein und die Künstlergewerkschaften verfolgen mit dieser Einigung das gemeinsame Ziel, die Arbeitsbedingungen an Theatern zu modernisieren...Weiterlesen

Thomas Eitler de Lint wird neuer Chordirektor an der Oper Leipzig

Thomas Eitler de Lint übernimmt im November 2017 die Leitung des Opernchors der Oper Leipzig. Der 51-Jährige tritt damit die Nachfolge von Alessandro Zuppardo an, der sich nach fünf Jahren vom Haus verabschiedet. Seit 2014 ist der gebürtige Wiener Eitler de Lint Chordirektor am Staatstheater Darmstadt. Zuvor war er unter anderem stellvertretender Chordirektor und Bühnenkapellmeister an der Wiener Volksoper, Chordirektor und Erster Kapellmeister in Koblenz und Chordirektor am Theater Bremen. Als Dirigent arbeitete Thomas Eitler-de Lint mit vielen Orchestern. Gleichzeitig folgten Einladungen...Weiterlesen

Kathrin Kondaurow ist desingierte Intendantin der Staatsoperette Dresden

Kathrin Kondaurow soll neue Intendantin der Staatsoperette Dresden werden. Die durch den Dresdner Stadtrat eingesetzte Findungskommission hat sich für Kondaurow entschieden; der Stadtrat muss dieser Entscheidung noch zustimmen. Kathrin Kondaurow ist seit 2011 Musiktheaterdramaturgin am Nationaltheater Weimar. Zuvor arbeitete die studierte Musikwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und Juristin als Regieassistentin und Produktionsleiterin im Bereich Musiktheater. Die Leiterin der Findungskomission, die Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, erklärte: „Mit Kathrin Kondaurow...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz: Stellungnahme des VdO-Geschäftsführers Tobias Könemann

12.09.2017 | Am 11.07.2017 wurde in Karlsruhe das mit Spannung erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz (TEG) verkündet. Um es vorweg zu nehmen: Trotz eines Teilerfolgs der beschwerdeführenden Gewerkschaften ist die erhoffte Rechtssicherheit nicht hergestellt worden. Das Gesetz ist nach dem Urteil zwar grundsätzlich verfassungsgemäß; die Kernregelung des durch das TEG eingeführten § 4a TVG, die die Verdrängung des „Minderheitstarifvertrages“ durch den „Mehrheitstarifvertrag“ in einem Betrieb vorsieht, wahrt jedoch nicht hinreichend die Interessen der Berufsgruppen, für die...Weiterlesen

Tarifeinheitsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht: Künstlergewerkschaften sehen Teilerfolg

11.07.2017 | Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das umstrittene Tarifeinheitsgesetz in einigen wesentlichen Punkten für verfassungswidrig erklärt. Damit ist der gemeinsame Vorstoß von Großgewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Bundesregierung gegen die grundrechtlich geschützte Diversität gewerkschaftlicher Organisationsformen in seinem Kern gescheitert. Für die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) ist die heutige Entscheidung dennoch nicht befriedigend, da sie zu viele Fragen der...Weiterlesen

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen