Streit um zukünftige Intendanz des Berliner Staatsballetts

Beim Berliner Staatsballett gibt es erneut Unruhe. Was der Regierende Bürgermeister Michael Müller möglicherweise als Wahlkampf-Coup gedacht hatte, das Engagement von Sasha Waltz und dem Schweden Johannes Öhman als künftige Doppelspitze des Staatsballetts, wurde von den Tänzerinnen und Tänzern unter der Überschrift „Rettet das Staatsballett“ rundweg abgelehnt. Waltz sei eine Tanztheater-Choreografin, war in einem Offenen Brief der Compagnie-Mitglieder zu lesen, und: „Diese Form des Bühnentanzes benötigt andere tänzerische Qualitäten als die, die ein klassisch-ausgebildeter Balletttänzer...Weiterlesen

Nominierte für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2016

Erneut wird in diesem Jahr der Deutsche Theaterpreis DER FAUST vergeben. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Ziel des Preises ist es auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam zu machen. Der Deutsche Bühnenverein vergibt ihn in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Freiburg, in der DER FAUST 2016 verliehen wird. Soeben wurden die Namen der für den Preis nominierten Künstlerinnen und Künstler...Weiterlesen

GMD Michael Hofstetter verlängert am Stadttheater Gießen

Michael Hofstetter, Generalmusikdirektor am Stadttheater Gießen, hat seinen Vertrag um fünf Jahre bis 2022 verlängert. Der gebürtige Münchner war bereits in den 1990er-Jahren GMD in Gießen gewesen und 2012 auf diesen Posten zurückgekehrt. Dazwischen war er unter anderem Chefdirigent bei den Ludwigsburger Festspielen und beim Stuttgarter Kammerorchester. Er dirigierte außerdem an vielen renommierten Opernhäusern, bei Orchestern und Festivals, unter anderem an der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen oder an der Komischen Oper Berlin. Die Gießener Intendantin Cathérine Miville...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen