Nacho Duato verlässt Berliner Staatsballett früher als geplant

Nacho Duato, Intendant des Berliner Staatsballetts, will sein Amt ein Jahr früher übergeben, als sein Vertrag es vorsieht. Dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer teilte Duato schriftlich mit, dass er bereits im Sommer 2018 aussteigen will. Damit macht er den Weg frei für einen seiner designierten Nachfolger: Der Schwede Johannes Öhmann, derzeit künstlerischer Leiter des Royal Swedish Ballet, hat angeboten, schon 2018 in Berlin zu starten. Damit würde er die erste Nach-Duato-Spielzeit alleine gestalten, bevor seine Partnerin in der neuen Ballettleitung Sasha Waltz, das Ruder mit übernimmt...Weiterlesen

Bernhard F. Loges wird neuer Intendant des Landestheaters Coburg

Bernhard F. Loges wird ab der Spielzeit 2018/2019 neuer Intendant des Landestheaters Coburg. Derzeit ist Loges Musiktheaterdramaturg an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg. Der 36-Jährige setzte sich mit seiner Bewerbung gegenüber mehr als 80 Mitkonkurrenten auch deshalb durch, weil er – laut Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer – perfekt auf das Anforderungsprofil des Hauses passte. Besonders seine Erfahrungen im Bereich Familienopern und Interimsspielstätten hätten überzeugt, so Tessmer. Loges sieht vor allem in der anstehenden Generalsanierung des Großen Hauses des...Weiterlesen

Klaus Lederer kündigt Rückumzug für die Berliner Staatsoper an

Berlins neuer Kultursenator Klaus Lederer hat in einem Gespräch mit dem rbb angekündigt, dass die Berliner Staatsoper ihre Gebäude Unter den Linden am 3. Oktober wie geplant beziehen könne. Er sei da sehr zuversichtlich erklärte der Linken-Politiker. Er gehe davon aus, dass die Staatsoper das neue Haus sukzessive in Besitz nehmen werde. Technikerinnen und Techniker müssten erst einmal lernen, wie die moderne neue Technik im alten Gebäude zu bedienen sei. Lederer widersprach mit seinen Aussagen Bedenken, dass der geplante Rückzugstermin für die Staatsoper erneut nicht eingehalten werden könne...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen