Lutz Rademacher bleibt bis 2021 Generalmusikdirektor in Detmold

Lutz Rademacher, Generalmusikdirektor am Landestheater Detmold, verlängert bis zur Spielzeit 2020/2021. Ursprünglich war sein Vertrag bis zum Sommer 2018 befristet gewesen. Rademacher ist seit 2013 in Detmold. Wichtig sei, dass angesichts des bevorstehenden Intendantenwechsels Kontinuität bei dieser zentralen Position des Theaters gewährleistet werden könne, erklärte Landrat Axel Lehmann. Der 1969 geborene Rademacher wurde 2003, nach Stationen in Coburg und Halberstadt, Assistent des Chefdirigenten am Theater Basel. 2007 wurde er Erster Kapellmeister am Theater Freiburg. Gastdirigate führten...Weiterlesen

Timo Handschuh verlängert als Generalmusikdirektor am Theater Ulm

Timo Handschuh, Generalmusikdirektor des Theaters Ulm, wird bis 2021 am Haus bleiben und damit auch mit dem designierten Intendanten Kay Metzger zusammenarbeiten, der 2018 in Ulm startet. Das gaben die Verwaltungsdirektorin Angela Weißhardt und Kay Metzger gemeinsam bekannt. Handschuh ist seit 2011 am Theater Ulm und verlängert seinen Vertrag nun um drei Jahre. Der heute 41-Jährige studierte zunächst Orgel und Kirchenmusik, bevor er ein Kapellmeisterstudium in Freiburg absolvierte. Von 2002 bis 2011 war er Mitglied der Staatsoper Stuttgart, wo er alle Stationen vom Korrepetitor bis zum...Weiterlesen

Daniel Huppert bleibt GMD am Mecklenburgischen Staatstheater

Daniel Huppert hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor am Mecklenburgischen Staatstheater verlängert. Er bleibt damit mindestens bis Juli 2020 in der Landeshauptstadt Schwerin. Daniel Huppert ist seit der Spielzeit 2012/2013 Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und seit 2016/2017 zusätzlich Chefdirigent der Zuger Sinfonietta in der Schweiz. 2010 gewann er den 2. Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten der Oper Leipzig, war Preisträger des Dirigentenwettbewerbs des MDR Sinfonieorchesters Leipzig und gewann 2011 den Internationalen...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen