Donald Runnicles verlängert als GMD der Deutschen Oper Berlin

Donald Runnicles hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin verlängert. Damit bleibt das Leitungsteam des Hauses an der Bismarckstraße bis 2022 in der jetzigen Formation erhalten. Runnicles ist seit 2009 GMD an der Deutschen Oper. Daneben ist er Musikalischer Leiter des Grand Teton Music Festivals in Jackson, Wyoming, USA sowie Erster Gastdirigent des Atlanta Symphony Orchestra und Gastdirigent an vielen international führenden Opernhäusern. Michael Müller, als Regierender Bürgermeister von Berlin auch Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Oper in Berlin,...Weiterlesen

Guillermo García Calvo wird GMD an der Oper Chemnitz

Guillermo García Calvo wird neuer Generalmusikdirektor der Chemnitzer Oper. In einem Pressegespräch im Rathaus Chemnitz präsentierte er sich jetzt der Öffentlichkeit. García Calvo folgt auf Frank Beermann, der im Sommer 2016 das Haus verlassen hatte. Kommissarisch ist seither Felix Bender als GMD tätig. Guillermo García Calvo wurde 1978 in Madrid geboren und debütierte 2003 als Operndirigent mit „Hänsel und Gretel“ im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig zu Gast an der Wiener Staatsoper. Gastdirigate führten ihn unter anderem auch an die Deutsche Oper Berlin, die Oper Bukarest...Weiterlesen

Anthony Bramall wird GMD am Staatstheater am Gärtnerplatz

Anthony Bramall wird neuer Chefdirigent am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Derzeit ist Bramall Stellvertretender Generalmusikdirektor an der Oper Leipzig. Sein neues Amt wird er ab der Spielzeit 2017/2018 antreten. Am Gärtnerplatztheater war er bereits mehrfach als Gastdirigent engagiert. Bramall wird Nachfolger von Marco Comin, dessen Vertrag nicht verlängert worden war. Staatsintendant Josef E. Köpplinger erklärte, er freue sich auf eine gemeinsame spannende Zeit mit dem neuen GMD. „Mit Anthony Bramall kommt ein ausgezeichneter, als Chefdirigent erfahrener und in allen Genres des...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen