Ulr Schirmer verlängert als Intendant der Oper Leipzig bis 2022

Ulf Schirmer, Intendant der Oper Leipzig, hat seinen Vertrag bis 2022 verlängert. In der Ratsversammlung der Stadt Leipzig am 21. Juni wurde er einstimmig bis Juli 2022 bestätigt. In dieser Funktion ist der 1959 in Eschenhausen bei Bremen geborene Dirigent bereits seit 2011 tätig. Generalmusikdirektor des Hauses war er bereits mit Beginn der Spielzeit 2009/10 geworden. Unter Schirmers Intendanz habe sich die Oper Leipzig außerordentlich erfolgreich entwickelt, heißt es in einer Meldung der Stadt Leipzig. „Die künstlerisch höchst anspruchsvollen Inszenierungen mit stets international...Weiterlesen

Marko Letonja wird neuer GMD der Bremer Philharmoniker

Marko Letonja, seit 2012 Chefdirigent der Straßburger Philharmoniker, wird ab der Spielzeit 2018/2019 Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker. Er ist damit Nachfolger von Markus Poschner, der nach Linz wechselt. Der gebürtige Slowene Letonja studierte in Ljubljana; bis 2003 war er musikalischer Direktor der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana, von 2003 bis 2006 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel. Gastdirigate führten ihn unter anderem nach Wien, Hamburg und Australien. In der kommenden Spielzeit werden die Bremer Philharmoniker „GMD-frei“ spielen. Musikalischer Leiter des...Weiterlesen

Bühnen Halle mit erheblichem Finanzloch und Liquiditätsproblemen

An Halles Bühnen brennt die Hütte. Ein beträchtliches Finanzloch führt zu Liquiditätsproblemen, die nun gelöst werden müssen. Insgesamt 1,7 Millionen Euro fehlen im „Säckel“. Woran genau das liegt, ist noch nicht klar: Schuldzuweisungen werden hin und hergeschoben. Zwischen dem kaufmännischen Geschäftsführer Stefan Rosinski und dem künstlerisch verantwortlichen Intendanten Florian Lutz scheint auch nicht alles eitel Sonnenschein zu sein. Zumindest die Kommunikation im Leitungsteam funktioniert nicht optimal. Seit 2014 gibt es einen Theatervertrag, der vorsieht, bis 2018 bestimmte „...Weiterlesen

Verbandsnachrichten

Tariferhöhung an Theatern und Orchestern – Künstler bekommen mehr Geld

18.05.2016 | Der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband der Theater und Orchester hat sich am vergangenen Wochenende mit den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) sowie DOV (Deutsche Orchestervereinigung) auf eine Gagensteigerung für die an den Stadttheatern, Staatstheatern und Landesbühnen beschäftigten künstlerischen Mitarbeiter verständigt. Die Gagen werden zum 1. März 2016 für die Theater und Orchester in der Trägerschaft eines Landes um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75,- Euro erhöht, für die Theater...Weiterlesen

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös. Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, sagt voraus: „Zu solchen Bedingungen wird man keine qualifizierten Bewerber...Weiterlesen

GDBA und VdO erheben Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz

18.03.2016 | Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben. Prozessbevollmächtigte ist die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Nach Auffassung der beiden Künstlergewerkschaften verstößt das Tarifeinheitsgesetz gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. Abs. 3), den Gleichheitssatz des Art. 3 GG sowie die Balance zwischen Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) und Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1...Weiterlesen